PfadnavigationHomePolitikDeutschlandPolizeiliche Kriminalstatistik751 Fälle von Gruppenvergewaltigungen allein im Jahr 2025Stand: 15:39 UhrLesedauer: 2 MinutenZwei Männer in Freiburg vor Gericht, nachdem sie eine 18-Jährige im Oktober 2018 vergewaltigt haben sollenQuelle: picture alliance/dpa/Philipp von DitfurthIm vergangenen Jahr kam es zu mehr als 750 Fällen von registrierten Gruppenvergewaltigungen. 53 Prozent der Tatverdächtigen hatten dabei nicht die deutsche Staatsbürgerschaft.Im Jahr 2025 kam es zu 751 erfassten Fällen von Gruppenvergewaltigung. Das geht aus einer Sonderauswertung der polizeilichen Kriminalstatistik hervor, die die AfD bei der Bundesregierung angefragt hatte und die WELT vorliegt. Zuerst hatte „Focus Online“ berichtet. 161 Fälle wurden dabei in Nordrhein-Westfalen registriert, 118 Fälle in Berlin, 113 Fälle in Niedersachsen und 91 in Bayern. 772 Menschen fielen den Straftaten insgesamt zum Opfer, 693 davon waren Frauen. Die meisten Opfer mit deutscher Staatsbürgerschaft53 Prozent der Tatverdächtigen (insgesamt 574) hatten bei allen erfassten Straftaten im Jahr 2025 nicht die deutsche Staatsbürgerschaft, wie aus der Statistik hervorgeht. 110 Tatverdächtige kamen aus Syrien, 64 aus Afghanistan, 46 aus dem Irak, 44 aus der Türkei und der Rest aus anderen Ländern. 509 Tatverdächtige kamen demnach aus Deutschland. Ein möglicher Migrationshintergrund bei den deutschen Staatsbürgern wurde dabei nicht gesondert erfasst. Bei den Opfern lag der Anteil der deutschen Staatsbürger bei 80 Prozent.Lesen Sie auch2025 sank die Zahl der erfassten Fälle leicht. Im Jahr 2024 gab es laut Bundesregierung 788 Fälle, auch in den Jahren zuvor lag die Zahl mit 761 im Jahr 2023 und 789 im Jahr 2022 höher. Lesen Sie auch„Obwohl das Thema seit Jahren auf der politischen Agenda steht, fehlt es ganz offensichtlich an wirksamen politischen und juristischen Maßnahmen, um diese Verbrechen zu verhindern“, sagt AfD-Politiker Stephan Brandner gegenüber WELT. Aus der Statistik geht zudem hervor, dass in 72 Prozent aller aufgeklärten Fälle der Tatverdächtige bereits polizeilich bekannt war. „Das zeigt ein eklatantes Versagen von Justiz, Sicherheitsbehörden und Politik. Hier braucht es konsequente Strafverfolgung, schnellere Verfahren, härtere Sanktionen und – bei ausländischen Tätern – die konsequente Aufenthaltsbeendigung. Nur so können Frauen wirksam vor solchen Taten geschützt werden“, sagt Brandner weiter. shem
751 Fälle von Gruppenvergewaltigungen allein im Jahr 2025 - WELT
Im vergangenen Jahr kam es zu mehr als 750 Fällen von registrierten Gruppenvergewaltigungen. 53 Prozent der Tatverdächtigen hatten dabei nicht die deutsche Staatsbürgerschaft.







