Ohne Bezahlschranken wäre die Medienbranche ein besserer Ort – oder? Ein Gedankenexperiment über Journalismus als Gemeingut.
Die Utopie ist der Realität manchmal schon näher als gedacht
Cash Macanaya/Unsplash
taz zahl ich | Blicken wir zurück ins Jahr 2012. Das erste Jahr des solidarischen Bezahlmodells taz zahl ich war ein Erfolg. Überraschend viele Menschen zahlen freiwillige Beiträge, damit alle Inhalte für alle zugänglich bleiben.
Das Bezahlmodell der taz ist eine Antwort auf eine Krise, die die Zeitungsbranche bis heute prägt: Abonnements sinken, die Printauflagen werden immer weniger und führen zu geringeren Anzeigenerlösen. Die öffentliche Kommunikation verlagert sich zunehmend ins Internet, soziale Netzwerke verschieben das Zentrum für den Informationsaustausch, geprägt von immer schnelleren Feedbackschleifen und Algorithmen.








