Apple soll schon seit mindestens dem vorvergangenen Jahr an AirPods-Modellen mit KI-Kamera arbeiten. Zuletzt hieß es im Frühjahr, dass sie nahezu produktionsbereit seien. Nun gibt es neue Spekulationen dazu, die sich sogar widersprechen: von einem Leaker, aber auch in Form von im Code von iOS 27 entdeckten Hinweisen. Der tatsächliche Projektstatus bleibt also im Nebel.

Was die Kamera-AirPods können sollen

Die Idee bei den neuen AirPods, die eine Art Sondermodell der AirPods Pro 3 aus dem Herbst 2025 sein sollen, ist, diese mit der Siri- beziehungsweise Apple-Intelligence-Funktion Visual Intelligence zu verbinden. Ähnlich wie bei Smartglasses wie jenen von Meta soll es so möglich werden, sich Dinge im Sichtfeld erklären zu lassen. Foto- oder gar Videofeatures sind nicht vorgesehen, ursprünglich plante Apple angeblich nur den Einbau von Infrarotkameras. Eine weitere Möglichkeit durch die integrierten Kameras wäre, die AirPods über Gesten zu steuern. Aktuell geht dies durch Sprache oder über berührungsempfindliche Felder an den Stöpseln.

Wie nun der Prototyp-Sammler und Leaker Kosutami behauptet, hat Apple grundsätzlich Schwierigkeiten mit Kamera-AirPods. Das Projekt sei „eingestellt“ (suspended), schreibt dieser auf X unter Verweis auf ein älteres Posting. Weitere Details wurden nicht genannt – auch Gründe für die „Einstellung“ gab es nicht. Wie gut Kosutami informiert ist, bleibt im Dunkeln – in der Vergangenheit lag er bereits richtig, hatte aber auch Vorhersageaussetzer. Sein letztes Gerücht: Apple-Watch-Armbänder mit integrierter Sensortechnik.