Stefanie Heinzmann, 37, Sängerin, sah das eigene Scheitern nicht als Chance. Sie habe sich „bloßgestellt gefühlt“, als sie 2020 als erste Kandidatin bei der Show „The Masked Singer“ rausgeflogen war, sagte sie im SWR3-Podcast „Talk mit Thees“. „Ich habe wirklich nur geweint und dann bin ich nach Hause und dann habe ich wirklich drei Tage durchgehend geweint.“ Sie sei damals selbst überrascht gewesen, dass der Rauswurf nach ihrem Auftritt mit stark verstellter Stimme sie so getroffen habe. Auch ihr gesamtes Umfeld habe das „überhaupt nicht verstanden“. Heinzmann sagte: „Dieses Demaskiertwerden in aller Öffentlichkeit, das hat mich getroffen als Sängerin.“ Heute komme sie mit dem Erlebnis „super klar“, sagte. Im Jahr 2024 trat sie nochmals in der Show auf. Rolf Vennenbernd/dpaCharlotte Engelhardt, 47, Moderatorin, warnt vor einer bestimmten Männereigenschaft. „Die absolut größte Red Flag bei Männern ist für mich eine komplett fehlende Selbstreflexion“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Der Begriff „Red Flag“ bezeichnet Warnzeichen für potenziell problematisches Verhalten anderer Personen. „Das zeigt sich oft in billigen Ausflüchten, wenn beteuert wird, man habe doch nur harmlos mit einer anderen Frau geschrieben oder Bilder ausgetauscht“, sagte sie. „Oft tun diese Männer Dinge, obwohl sie ganz genau wissen, dass sie ihre Partnerin damit zutiefst verletzen.“ Statt sich ernsthaft mit den eigenen Fehlern auseinanderzusetzen, werde die Schuld gerne und schnell auf andere abgeschoben. Derartiges Verhalten zeuge von mangelnder emotionaler Reife. „Mangelnde Selbstreflexion ist extrem problematisch“, sagte Engelhardt. Catherina HessWolfgang Krebs, 59, Kabarettist, möchte eine katholische Kirche, die sich treu bleibt. Sie solle sich „nicht zu sehr dem Zeitgeist anbiedern“, sagte er dem christlichen Magazin Pro. „Natürlich hat die Kirche Fehler im Zuge der Missbrauchsskandale gemacht und muss diese aufarbeiten. Aber sie hat als ihren Markenkern die wichtigste Botschaft der Welt.“ Er selbst wolle durch seine kabarettistische Arbeit verdeutlichen, „dass die Liebe wichtiger als der Hass ist“ – auch wenn sich die politische Situation gerade anders anfühle. Krebs sei überzeugt, dass christliche Werte dabei helfen, das Miteinander zu stärken. Rolf Vennenbernd/dpaSönke Wortmann, 66, Regisseur, marschierte als Kind durch unwegsames Gelände. „Ich bin in einer Arbeitersiedlung groß geworden“, sagte er Bild. „Morgens hatte ich acht Kilometer zum Gymnasium. Das fühlte sich an wie der Weg in eine andere Welt.“ In Marl sei er als Sohn eines Bergmanns aufgewachsen. „Zu Hause war vieles bodenständig und pragmatisch, in der Schule traf ich auf Mitschüler mit ganz anderen Lebenswelten.“ Gleichzeitig habe er sich damals unter den anderen Jungen behaupten müssen. „Konflikte wurden direkter ausgetragen als heute – da gab es auch mal einen auf die Nase.“
Promi-News: Stefanie Heinzmann weinte nach „Masked Singer“-Rauswurf tagelang
Charlotte Engelhardt warnt vor Red Flags bei Männern. Und der kleine Sönke Wortmann lief morgens acht Stunden zur Schule.







