Seattle (dpa) - Der belgische Fußball-Verband (RBFA) hat den Achtelfinal-Triumph über die USA in den sozialen Medien mit einer Spitze in Richtung Donald Trump gefeiert. Nach dem 4:1 postete der Verband bei X ein Bild von Torschütze Romelu Lukaku mit einer Hand am Ohr. Dazu hieß es: „Macht das mal rückgängig.“ Viele deuteten das als Anspielung auf US-Präsident Donald Trump, der mit einem Anruf bei FIFA-Präsident Gianni Infantino um eine Überprüfung der Rot-Sperre von Folarin Balogun gebeten hatte. Der Anruf und die daraufhin tatsächlich aufgehobene Sperre hatten für große Empörung gesorgt.Plattform XDie SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von Plattform X angereichertUm Ihre Daten zu schützen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Plattform X angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter sz.de/datenschutz.Lukaku und Co. hatten schon während des Spiels auf dem Platz mit einer kleinen Showeinlage den Takt vorgegeben. Nach dem 4:1 in der Nachspielzeit führten sie beim Torjubel einen Tanz auf, der nach dem berühmten „Trump-Dance“ aussah und deshalb durchaus als Imitation des US-Präsidenten verstanden werden konnte. In den sozialen Medien verbreitete sich der Clip, teils mit Musik unterlegt, auf zahlreichen Kanälen. Zudem griffen etliche Internet-Memes den belgischen Sieg humorvoll auf.Schon vor der Partie hatte es in sozialen Medien viele hämische Beiträge zum besagten Trump-Anruf bei Infantino gegeben. Besonders oft geteilt wurde dabei ein KI-Video, das Balogun im Streitgespräch mit einem Schiedsrichter zeigt, der ihn gerade über die Rote Karte informiert. „Nein, Bruder, ich habe die Trump-Karte - ich gewinne“, antwortet Balogun im Video.Plattform XDie SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von Plattform X angereichertUm Ihre Daten zu schützen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Plattform X angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter sz.de/datenschutz.In Deutschland forderten viele X-Nutzer scherzhaft, auch Bundeskanzler Friedrich Merz möge bitte sein Glück bei Infantino versuchen, um Jonathan Tahs Tor gegen Paraguay nachträglich anerkennen zu lassen, damit auch Deutschland wieder bei der WM mitspielen dürfe.Versöhnliche Töne zwischen Balogun und GarciaNach dem Achtelfinale gab es aber auch versöhnliche Töne. Balogun unterhielt sich mit Belgiens Trainer Rudi Garcia über die Ausnahmesituation, die es in den 30 Stunden vor Anpfiff für beide Seiten zu bewältigen gab. „Er kam zu mir, das hat mir gefallen. Er ist nicht schuld. Er hat nichts falsch gemacht. Ich schätze ihn“, sagte Garcia über die Unterredung auf dem Rasen.Balogun hatte beim 2:0-Erfolg des US-Teams im Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina die Rote Karte gesehen. Doch nachdem Trump bei Infantino angerufen hatte, annullierte der Fußball-Weltverband kurzerhand die Sperre, ohne dafür eine echte inhaltliche Begründung zu nennen. So durfte der Stürmer gegen Belgien spielen.© dpa-infocom, dpa:260707-930-345331/1
Tanz inklusive: Belgier sticheln nach 4:1 in Richtung Trump
Seattle (dpa) - Der belgische Fußball-Verband (RBFA) hat den Achtelfinal-Triumph über die USA in den sozialen Medien mit einer Spitze in Richtung Donald Trump gefeiert. Nach dem 4:1 postete der Verband bei X ein Bild von Torschütze Romelu Lukaku mit einer Hand am Ohr. Dazu hieß es: „Macht das mal rückgängig.“ Viele deuteten das als Anspielung auf US-Präsident Donald Trump, der mit einem Anruf bei FIFA-Präsident Gianni Infantino um eine Überprüfung der Rot-Sperre von Folarin Balogun gebeten hatte. Der Anruf und die daraufhin tatsächlich aufgehobene Sperre hatten für große Empörung gesorgt.Plattform XDie SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von Plattform X angereichertUm Ihre Daten zu schützen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Plattform X angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter sz.de/datenschutz.Lukaku und Co. hatten schon während des Spiels auf dem Platz mit einer kleinen Showeinlage den Takt vorgegeben. Nach dem 4:1 in der Nachspielzeit führten sie beim Torjubel einen Tanz auf, der nach dem berühmten „Trump-Dance“ aussah und deshalb durchaus als Imitation des US-Präsidenten verstanden werden konnte. In den sozialen Medien verbreitete sich der Clip, teils mit Musik unterlegt, auf zahlreichen Kanälen. Zudem griffen etliche Internet-Memes den belgischen Sieg humorvoll auf.Schon vor der Partie hatte es in sozialen Medien viele hämische Beiträge zum besagten Trump-Anruf bei Infantino gegeben. Besonders oft geteilt wurde dabei ein KI-Video, das Balogun im Streitgespräch mit einem Schiedsrichter zeigt, der ihn gerade über die Rote Karte informiert. „Nein, Bruder, ich habe die Trump-Karte - ich gewinne“, antwortet Balogun im Video.Plattform XDie SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von Plattform X angereichertUm Ihre Daten zu schützen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Plattform X angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter sz.de/datenschutz.In Deutschland forderten viele X-Nutzer scherzhaft, auch Bundeskanzler Friedrich Merz möge bitte sein Glück bei Infantino versuchen, um Jonathan Tahs Tor gegen Paraguay nachträglich anerkennen zu lassen, damit auch Deutschland wieder bei der WM mitspielen dürfe.Versöhnliche Töne zwischen Balogun und GarciaNach dem Achtelfinale gab es aber auch versöhnliche Töne. Balogun unterhielt sich mit Belgiens Trainer Rudi Garcia über die Ausnahmesituation, die es in den 30 Stunden vor Anpfiff für beide Seiten zu bewältigen gab. „Er kam zu mir, das hat mir gefallen. Er ist nicht schuld. Er hat nichts falsch gemacht. Ich schätze ihn“, sagte Garcia über die Unterredung auf dem Rasen.Balogun hatte beim 2:0-Erfolg des US-Teams im Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina die Rote Karte gesehen. Doch nachdem Trump bei Infantino angerufen hatte, annullierte der Fußball-Weltverband kurzerhand die Sperre, ohne dafür eine echte inhaltliche Begründung zu nennen. So durfte der Stürmer gegen Belgien spielen.© dpa-infocom, dpa:260707-930-345331/1














