Unternehmen steigern Produktion stärker als erwartetDie deutschen Unternehmen haben ihre Produktion im Mai stärker als erwartet ​hochgefahren. Industrie, Bau und Energieversorger stellten zusammen 0,9 Prozent mehr her als im Vormonat, wie das ⁠Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen hatten nur mit einem Wachstum von 0,2 Prozent gerechnet, nachdem es im April bereits zu einem Plus von 0,2 Prozent gereicht hatte.„Ein ‌Lebenszeichen – aber noch kein Comeback“, kommentierte Ökonom Michael Herzum vom Fondsanbieter Union Investment die Entwicklung. „Die Stabilisierung ist noch kein Aufschwung.“ Der strukturelle Wettbewerbsverlust in den vergangenen Jahren habe die Produktion auf das ‌Niveau von 2010 zurückgeworfen. Das zeige, ‌wie tief die industrielle Aushöhlung reiche. „Die deutsche Industrie hat den Abwärtstrend gestoppt, aber der Weg aus der Krise führt nicht im Sprint nach oben, sondern im Schneckentempo“, betonte Herzum.Die Industrie allein erhöhte ihre Produktion ​im Mai um 0,8 Prozent zum Vormonat. Die ⁠positive Entwicklung ist maßgeblich auf die Zuwächse in der Automobilindustrie zurückzuführen (+3,6 Prozent). In den energieintensiven Industriezweigen – die unter gestiegenen Energiepreisen infolge des ​Iran-Kriegs leiden – legte die Erzeugung um 0,2 Prozent zu.Auch der Anstieg im Baugewerbe von 0,9 Prozent beeinflusste das Gesamtergebnis positiv. ⁠Die Energieerzeugung ‌legte mit 0,8 Prozent ähnlich stark zu. Im weniger schwankenden Dreimonatsvergleich lag die Produktion von März bis Mai minimal um 0,1 Prozent höher als in den drei Monaten zuvor.Immer mehr Unternehmen in Deutschland klagen ⁠trotz der Entspannung im ⁠Nahostkonflikt über Probleme bei der Beschaffung von Vorprodukten. Im Juni hatten 17,2 Prozent der Betriebe mit Materialengpässen ⁠zu kämpfen, wie ​das ⁠Münchner Ifo-Institut zu seiner Umfrage unter Führungskräften mitteilte. ​Im Mai lag der Anteil noch bei 15,9 Prozent. Die Forscher ‌führen das auf den Irankrieg zurück. „Die Straße von Hormus ist zwar wieder passierbar, doch die Folgen der ​Störungen wirken nach“, sagte der Leiter der Ifo-Umfragen, ​Klaus Wohlrabe. „Bis zur vollständigen Normalisierung der internationalen Lieferketten dürfte es noch einige Zeit dauern.“ Walmart senkt Lebensmittelpreise – auf Bitten TrumpsDie amerikanische Supermarktkette Walmart senkt auf ​Bitten von Präsident Donald Trump die Preise für zahlreiche ⁠Produkte, darunter auch Hackfleisch. Dies kündigte Trump am Montag auf der von ihm mitbegründeten Online-Plattform Truth Social an. Der Schritt erfolgt vor ‌dem Hintergrund rekordhoher Rindfleischpreise, die die Geldbeutel der US-Verbraucher belasten. Der Einzelhändler teilte mit, dass Kunden in seinen Walmart- und ‌den dazugehörigen Sam's-Club-Filialen in ‌diesem Sommer bei Artikeln wie Fleisch, Obst, Gemüse und Limonade sparen würden.Trump zufolge wird Walmart die Preise für ein Pfund Hackfleisch um „fast“ ​15 Prozent senken. Walmart ⁠selbst teilte mit, der Preis für eine Sorte Hackfleisch werde um etwa zwölf Prozent auf ​5,94 Dollar sinken. „Dies ist eine riesige Sache für die vielen Millionen ⁠Amerikaner, die klugerweise ‌bei Walmart einkaufen, einem wahrhaft patriotischen Unternehmen, das die USA liebt“, erklärte Trump. Die Preise für Rindfleisch waren in die Höhe ⁠geschnellt, nachdem eine ⁠anhaltende Dürre die Kosten für Viehfutter erhöht und die US-Viehzüchter gezwungen ⁠hatte, ​ihre Herden ⁠zu verkleinern. Trump hatte schon ​früher zollgünstige Importe von argentinischem Rindfleisch gefördert, ‌um die Preise zu dämpfen.Microsoft baut wegen KI mehrere tausend Stellen ab Microsoft nutzt Produktivitätssteigerungen durch den verstärkten ​Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) für einen weiteren Stellenabbau, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Der Softwarekonzern ⁠kündigte am Montag die Streichung von 4800 Jobs an. Das entspricht rund zwei Prozent der Belegschaft. Zuvor hatte ‌das Unternehmen 9000 Beschäftigten Abfindungen angeboten. Beim Karrierenetzwerk LinkedIn sollen einige hundert Stellen wegfallen.In den vergangenen Monaten haben ‌US-Technologiekonzerne nach Angaben ‌des Portals Layoffs.fyi etwa 120.000 Jobs abgebaut. Vor allem Cloud-Anbieter wie Microsoft, Google oder Amazon Web Services (AWS) stehen wegen ​der steigenden Kosten für ⁠den Aufbau neuer Rechenzentren unter Sparzwang. Allein Microsoft will im laufenden Jahr 190 ​Milliarden Dollar in KI-Infrastruktur investieren.Gleichzeitig treibt der Bauboom bei Rechenzentren ⁠die Preise für Computerchips ‌in die Höhe. Dies dämpft Microsofts Videospiele-Geschäft. Der Konzern musste unlängst die Preise für die Konsole Xbox ⁠anheben, obwohl deren ⁠Absatz bereits schwächelte. Die neue Chefin der Sparte, Asha ⁠Sharma, ​forderte daraufhin einen „Neustart“. ⁠Die Gewinnspanne sei auf ​drei Prozent geschrumpft. TKMS erhält offenbar Mega-U-Boot-Auftrag aus KanadaDie Rüstungstochtergesellschaft von Thyssenkrupp, TKMS, hat ⁠einem Zeitungsbericht zufolge den Zuschlag ‌für den Bau von zwölf U-Booten erhalten. TKMS ‌habe ‌sich in dem kanadischen Bieterverfahren durchgesetzt, berichtete die ​Zeitung „The Globe and ⁠Mail“ am Montag. Die TKMS-Aktie legte ​elf Prozent ⁠zu. TKMS lehnte eine ‌Stellungnahme ab.Die Bundesregierung hatte zuvor darauf gehofft, die Rüstungskooperation mit Kanada zum Nato-Gipfel deutlich vertiefen zu können. „Wenn es gelingt, dann wird das Kanada für Jahrzehnte an uns binden“, hieß es einen Tag vor Beginn des Gipfels aus deutschen Regierungskreisen. „Das wäre ein sehr guter Startpunkt für eine strategische Zusammenarbeit.“ Und es wäre „ein sehr gutes Signal“, wenn eine solche Entscheidung „im Kontext“ des Nato-Gipfels kommuniziert würde. Das Spitzentreffen beginnt am Dienstag in der türkischen Hauptstadt Ankara.Auch die südkoreanische Werft Hanwha Ocean hatte sich um den Milliardenauftrag beworben. Zum genauen Volumen machen weder Kanada noch TKMS Angaben. Nach Berichten kanadischer Medien könnte es inklusive Wartung und Betrieb für die nächsten Jahrzehnte um rund 100 Milliarden kanadische Dollar (rund 62 Mrd. Euro) gehen.Ben MenglerMedienbericht: Porsche streicht weitere 4000 Stellen Dem angekündigten weiteren Stellenabbau beim Sportwagenhersteller Porsche könnten nach Informationen des „Handelsblatts“ bis zu 4000 weitere Jobs zum Opfer fallen. Besonders betroffen sind dem Bericht zufolge Mitarbeiter in den Bereichen Management und Verwaltung. Am Entwicklungsstandort Weissach sollen rund 30 Prozent der Kapazitäten auf den Prüfstand. Ein Porsche-Sprecher wollte die konkrete Zahl der Stellen auf dpa-Anfrage nicht bestätigen, verwies aber auf ein umfassendes Zukunftspaket, das derzeit in Arbeit sei, um das Unternehmen zu verschlanken. Das Paket solle bis Ende Juli vorgestellt werden. Derzeit verhandeln Management und Arbeitnehmervertreter über ein weiteres Sparpaket. Porsche-Chef Michael Leiters hatte bereits im März einen umfassenden weiteren Stellenabbau angekündigt ‒ zusätzlich zu einem ersten Paket. Denn bis 2029 sollen in der Region Stuttgart bereits rund 1900 Stellen sozialverträglich wegfallen. Auch die Verträge von etwa 2000 befristeten Angestellten sind ausgelaufen. Zudem hatte Porsche im Mai angekündigt, drei Tochterfirmen zu schließen ‒ was weitere 500 Beschäftigte betrifft. Uber stoppt offenbar Expansion von Essenslieferdienst in Europa Der US-Fahrdienstvermittler Uber hat einem ​Zeitungsbericht zufolge den Großteil seiner geplanten Expansion ⁠bei Essenslieferungen in Europa gestoppt. Hintergrund sei die angestrebte Übernahme des deutschen Konkurrenten Delivery ‌Hero, berichtete die „Financial Times“ am Sonntag unter Berufung auf Insider. Uber plane nicht länger, seinen ‌Lieferdienst ‌in fünf der sieben bisher anvisierten Länder einzuführen, hieß es in dem Bericht weiter. Darunter ​seien Österreich, Norwegen und ⁠Griechenland. Uber hatte die Expansionspläne für Uber Eats erst Mitte ​Februar angekündigt. Geplant wurde ein Markteintritt noch ⁠in diesem Jahr ‌auch in Dänemark, Finnland, Tschechien und Rumänien. Laut der „FT“ wertet Uber den Start ⁠in Finnland und ⁠Dänemark als großen Erfolg. Continental besiegelt Verkauf von Contitech Continental hat die Tochtergesellschaft Contitech in einem Milliardengeschäft an den Finanzinvestor Lone ​Star Funds verkauft. Die Continental AG habe nach Zustimmung des Vorstands und des Aufsichtsrats ⁠einen Vertrag über die Veräußerung unterzeichnet, erklärte der Dax-Konzern am Samstag. Der vereinbarte Unternehmenswert beträgt demnach 4 Milliarden Euro zuzüglich möglicher erfolgsabhängiger Komponenten von bis zu 250 Millionen Euro in den Folgejahren. ‌Der Vollzug stehe unter Vorbehalt behördlicher Genehmigungen und könnte noch bis Ende 2026 erfolgen. Den Aktionären winkt laut Continental eine Sonderdividende.Continental rechnet laut der Mitteilung durch den Verkauf mit einem ‌Mittelzufluss in Höhe von ‌rund 3,1 Milliarden Euro. Die endgültigen finanziellen Effekte hängen demnach aber noch von den bei solchen Vorgängen üblichen Faktoren ab. Continental beabsichtige, mit den Erlösen die Finanzverschuldung des Konzerns weiter zu reduzieren sowie voraussichtlich ​rund 2,5 Milliarden Euro für die Beteiligung der ⁠Aktionäre zu verwenden. Dies solle entweder mittels einer Sonderdividende oder durch eine Kombination aus Aktienrückkäufen und Sonderdividende geschehen.Mit dem Verkauf von ​Contitech wird Continental zum reinen Reifenhersteller. Contitech stellt Kautschuk- und Kunststoffprodukte für industrielle Anwendungen her. Die Sparte beschäftigt weltweit ⁠mehr als 20.000 ‌Mitarbeiter, davon rund 7700 in Deutschland. Zuletzt hatte Continental angekündigt, 3000 Stellen in der Sparte zu streichen.Flughäfen beklagen lange Wartezeiten an der GrenzkontrolleDer deutsche Flughafenverband ADV hat überlange Wartezeiten an den Grenzkontrollen beklagt. Die Abfertigungszeiten für Reisende aus Drittstaaten seien mit Einführung des neuen europäischen Entry/Exit-System (EES) deutlich angestiegen, sagte die ADV-Präsidentin und Berliner Flughafenchefin Aletta von Massenbach der Deutschen Presse-Agentur. Es komme vielfach zu „unzumutbar langen Wartezeiten“, die an einzelnen Standorten bereits bis zu zwei Stunden betragen hätten. Mit dem EES werden seit Oktober 2025 die Grenzkontrollen in Europa schrittweise modernisiert. Bürger aus dem Nicht-Schengen-Raum müssen vor jedem Grenzübertritt biometrische Merkmale (Fingerabdruck, Foto) und Passdaten abgeben, was im Vorlauf über Selbstbedienungs-Kioske laufen soll und länger dauert als das bisherige Verfahren. Das System soll der Terror- und Kriminalitätsabwehr dienen. „Die größten Engpässe entstehen durch die zeitaufwendige biometrische Erfassung beim erstmaligen Grenzübertritt sowie durch das Fehlen einer digitalen Voraberfassung der Passagierdaten“, sagte die ADV-Präsidentin. Die Flughäfen erwarteten von Bundesinnenministerium und der Bundespolizei, dass die bestehenden Flexibilitätsmöglichkeiten konsequent genutzt würden. Nach EU-Vorgaben darf die biometrische Erfassung zeitweise ausgesetzt werden, wenn sich unzumutbar lange Warteschlangen bilden. Digitale Lösungen wie die Vorbereitungs-App müssten mit höchster Priorität vorangetrieben werden.Mecklenburg-Vorpommern verabschiedet sich von MicrosoftMit Open-Source-Lösungen will das Bundesland seine digitale Unabhängigkeit sichern. Langfristig sollen über 50.000 Beschäftigte mit den neuen Systemen arbeiten. Wie das Finanz- und Digitalisierungsministerium bekannt gab, trennt sich das Land schrittweise von der Software großer Tech-Konzerne wie Microsoft. Stattdessen wird eine landesweite Plattform auf Open-Source-Basis aufgebaut. Dabei gehe es nicht nur darum, die digitale Souveränität zu erlangen, sondern auch mittel- und langfristig Geld einzusparen, sagte Finanzminister Heiko Geue (SPD) der Deutschen Presse-Agentur.Im Zentrum der neuen Strategie steht die Einführung der in Deutschland entwickelten quelloffenen Online-Plattform Nextcloud, mit der man Dateien sicher speichern, teilen sowie gemeinsam in Teams chatten und Videokonferenzen abhalten kann, ohne die Kontrolle über die eigenen Daten an fremde Anbieter zu verlieren. Der bisherige Umstieg von Microsoft SharePoint sei für die ersten 5000 Beschäftigten bereits reibungs- und datenverlustfrei abgeschlossen worden, berichtet Marco Anschütz, der als Chief Information Officer (CIO) für IT und Digitalisierung im Bundesland verantwortlich ist. Mittelfristig ist das Projekt viel größer angelegt: Über 50.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im öffentlichen Dienst - von den Ministerien bis hin zu den kommunalen Einrichtungen - sollen künftig mit dem System arbeiten. Mecklenburg-Vorpommern geht diesen Weg nicht allein. Bereits im Oktober 2025 schloss das Land eine Kooperationsvereinbarung mit Schleswig-Holstein, das bundesweit als Pionier beim Wechsel auf Open-Source-Software gilt. Zusammen bilden die beiden Bundesländer eine technologische Allianz im Norden. Man stimme die Infrastrukturen aufeinander ab, um insbesondere die IT-Sicherheit zu erhöhen und gegenseitige Notfallszenarien abzusichern. Beim Thema Künstliche Intelligenz (KI) versucht Mecklenburg-Vorpommern von vornherein eine Abhängigkeit von US-Techriesen wie Microsoft, OpenAI, Google oder Amazon zu vermeiden. Bei der Entwicklung des Verwaltungs-Chatbots „Lea“ werde bewusst auf US-amerikanische Hyperscaler verzichtet. „Stattdessen wollen wir auf europäische Sprachmodelle wie Mistral aus Frankreich oder Tilde aus Lettland setzen“, sagt Anschütz. Der Verzicht auf Microsoft-Lösungen im Bereich Cloud und KI heißt allerdings nicht, dass Mecklenburg-Vorpommern dem weltgrößten Softwarekonzern komplett den Rücken kehren wird. Es sei nicht geplant, die in der Verwaltung eingesetzten Windows-PCs kurzfristig durch Rechner mit dem offenen Betriebssystem Linux zu ersetzen. Dies habe derzeit noch keine Priorität, betont Anschütz. (dpa)Renk baut Marine-Geschäft mit Übernahme ausDer Getriebehersteller Renk verstärkt sich im Marinegeschäft. Dazu übernimmt das Unternehmen den britischen Hersteller David Brown Defence, wie Renk am Freitag in Augsburg mitteilte. Finanzielle Details nannte der Konzern nicht. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, dass die Bewertung bei 200 bis 250 Millionen US-Dollar liegen könnte.David Brown Defence ist den Angaben zufolge auf Getriebe für die Marine- und Landverteidigung spezialisiert. Renk verspricht sich durch den Zukauf den Zugang zu Marineprojekten sowie zu einem langfristigen Auftragsbestand im Rahmen der wichtigsten Marineprogramme in Großbritannien, Kanada und Australien. Die Transaktion muss noch von den Behörden genehmigt werden. Den Abschluss erwartet Renk im vierten Quartal. Lockheed Martin ist offenbar Favorit für Milliarden-Übernahme von Ultra MaritimeDer US-Rüstungskonzern Lockheed Martin ist ​einem Zeitungsbericht zufolge der Favorit im Bieterwettstreit um ⁠den Marinespezialisten Ultra Maritime. Ein möglicher Deal könnte das Unternehmen des Finanzinvestors Advent International mit rund 3,5 ‌Milliarden Dollar bewerten, berichtete die „Financial Times“ am Donnerstag (Ortszeit) unter Berufung auf Insider. Die Gespräche dauerten ‌an und eine ‌Einigung könnte bereits in der kommenden Woche verkündet werden, hieß es weiter. Es seien jedoch noch weitere Interessenten ​im Rennen. Ultra Maritime ⁠ist auf U-Boot-Abwehr und Unterwasserverteidigung spezialisiert und gehört zur Gruppe Cobham Ultra, ​die Advent nach Übernahmen in den Jahren 2019 ⁠und 2022 geformt hatte. ‌Rüstungsunternehmen bauen derzeit angesichts der Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten ihr Angebot ⁠an Militärtechnologie aus. ⁠Advent lehnte eine Stellungnahme auf Anfrage ab, Lockheed Martin reagierte zunächst ⁠nicht ​auf eine ⁠Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters.Julius Bär ernennt Peter Burrill zum neuen FinanzchefDie Schweizer ​Bank Julius Bär bekommt ab August ⁠einen neuen Finanzchef. Peter Burrill übernimmt zum 17. August die ‌Position von Evie Kostakis, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Im ‌April hatte ‌die Bank bekannt gegeben, dass Kostakis nach vier Jahren im Amt zurücktritt. ​Burrill war ⁠bei Standard Chartered als Interim-Finanzvorstand und davor bei der ​Deutschen Bank und KPMG tätig. ⁠Julius-Bär-Chef Stefan Bollinger ‌sagte in einer Mitteilung: „Er bringt umfangreiche internationale Erfahrung in unseren Kernmärkten ⁠und wertvolle ⁠Sachkenntnis aus seiner Tätigkeit bei einer ⁠stark ​auf ⁠Vermögensverwaltung ausgerichteten Bank mit.“ Meta-Chef Zuckerberg unzufrieden mit KI-Fortschritten und KonzernumbauMeta-Chef Mark Zuckerberg hat sich einer Tonaufnahme zufolge ​intern unzufrieden mit dem Fortschritt bei der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) geäußert. ⁠Die Entwicklung von KI-Agenten habe sich in den vergangenen vier Monaten nicht wie erwartet beschleunigt, sagte Zuckerberg am Donnerstag auf einer Mitarbeiterversammlung laut der Aufnahme, ‌die die Nachrichtenagentur Reuters anhören konnte. Zudem sei der Konzernumbau samt massiven Stellenstreichungen nicht so reibungslos verlaufen wie erhofft. Die Erwartungen an die neue ‌Struktur hätten sich noch ‌nicht erfüllt. Zuckerberg rechnet jedoch damit, dass sich die KI-Investitionen in den kommenden drei bis sechs Monaten stärker auszahlen werden. Meta wird in diesem Jahr voraussichtlich ​bis zu 145 Milliarden Dollar für KI-Infrastruktur ⁠ausgeben. Ein Konzernsprecher lehnte eine Stellungnahme ab.Mehr ladenTickarooLive Blog Software