München will die Wärmewende – und die eigenen Stadtwerke sollen sie liefern. Bis 2045 sollen fast 300 000 fossile Heizanlagen in der Stadt ersetzt werden, das Fernwärmenetz von knapp 1000 auf 1600 Kilometer wachsen. Ein ambitionierter Plan, der nur aufgeht, wenn möglichst viele Hauseigentümer freiwillig mitmachen. Doch zum 1. Juli erhöhten die Stadtwerke den Arbeitspreis für Fernwärme um 13,6 Prozent – im Vergleich zum Vorquartal. Damit stellt sich eine unbequeme Frage: Wer schließt sich freiwillig an ein Monopol an, dessen Preise so stark schwanken können wie die von Erdgas und Heizöl?
München: Warum die Stadtwerke den Fernwärmepreis erhöhen
Die Münchner Stadtwerke erhöhen die Fernwärmepreise wegen gestiegener Gas- und Ölpreise. Doch es gibt Kritik an der Preisformel.









