Ein selbstgebackenes Sauerteigbrot, noch leicht warm aus dem Ofen, bestrichen mit nichts als gesalzener Butter, die Kruste so knusprig, dass es beim Abbeißen im Mund leise knackt, die Krume im Kontrast schön fluffig: „So frisch und so minimalistisch gut“, das ist Lukas Loidols ganz persönlicher Brotmoment. Schon oft hat er ihn erlebt. Irgendwann aber hat er sich gefragt, ob es womöglich Menschen gibt, die solch einen Moment, solch ein perfektes, weil so simples Glück nicht kennen. In Zeiten von Backmischungen und SB-Bäckereien ist der 42-Jährige, viele Sommersprossen, rötlicher Dreitagebart, davon mittlerweile überzeugt. Er ist angetreten, um genau das zu ändern.
Grundnahrungsmittel als Genuss: „Brot kaufen ist nicht einfach, wenn man Anspruch hat“
Lukas Loidol aus München lässt sich zum Brot-Experten ausbilden. Warum der Geschmack viel vom Mehl abhängt, aber nicht nur.








