Linz trägt seine Brüche offen zur Schau. In der Hauptstadt Oberösterreichs kommt keine Langeweile auf: Es gibt Industrie- und Nazi-Geschichte, ein KI-Museum – und ein weltberühmtes Gebäck.Diese Stadt hat es nicht leicht. Weder kann sie mit Walzern prahlen noch mit Sisi-Kult oder Weltkulturerbe. Dafür hatte sie in Österreich lange mit dem Spruch „In Linz, da stinkt’s“ zu kämpfen. Obendrein klebt ihr die braune Vergangenheit wie Hundekot am Schuh. Doch sie macht das Beste daraus: Steht zu ihren Brüchen und Widersprüchen, verzichtet bewusst auf Austria-Klischees, baut Filter in die Schlote der Stahlwerke ein, die die Nazis im Osten der Stadt hochzogen, sodass es längst nicht mehr stinkt, und setzt auf Avantgarde, KI und Moderne.In Österreichs drittgrößter Stadt will man weg vom Hergebrachten und Erwartbaren, das es in Wien und Salzburg zur Genüge gibt – Linz will hin zu neuen Ufern und bevorzugt frische Perspektiven. Die neue Werbekampagne von 2025 heißt denn auch passend „Take a risk, visit Linz“, mit der man neugierige und jüngere Gäste anlocken will, „die bereit sind, sich auf das Unerwartete einzulassen“, wie es Marie-Louise Schnurpfeil formuliert, Linz’ oberste Touristikerin.Der neue Imagefilm wurde passenderweise mit KI generiert: Er zeigt King Kong beim Kirchturmweitwurf, die barocke Dreifaltigkeitssäule in der Altstadt hebt wie eine Rakete ab, ein Riesenkrake taucht aus der Donau auf und erbricht sich. Ganz so krass wie das ironisch durchgeknallte Filmchen ist Linz zwar nicht, aber doch voller Überraschungen.Ankommen und HerumkommenMit ICE oder Nightjet kommt man ohne Umsteigen etwa von Hamburg, Köln, Frankfurt oder München nach Linz. Wer aus dem gläsernen Bahnhof tritt, merkt schnell: Kein Qualm über der Stadt, der Stink-Spruch entbehrt jeder Grundlage.Lesen Sie auchDie Altstadt ist überschaubar und nicht ganz flach, hier ist man am besten zu Fuß unterwegs. Für Gehfaule gibt es fünf Straßenbahnlinien, die sich am Hauptplatz treffen, der guten Stube der Altstadt. Wer drei Tage bleibt, kauft sich die Linz-Card für 72 Stunden (39 Euro). Mit der hat man freie Fahrt plus freien Eintritt in diverse Museen.Ein Museum für ZukunftsmusikBeginnen wir mit dem Überraschenden – und wechseln vom Hauptplatz ans andere Ufer der 215.000-Einwohner-Stadt: ins Ars Electronica Center im Stadtteil Urfahr nördlich der Donau. Außen ein Glaskubus direkt am Fluss, der sich dank 40.000 Leuchtdioden nachts in eine Lichtskulptur verwandelt. Innen wird die Zukunft thematisiert, mit Robotern, 3-D-Animationen, Laboren, interaktiven Mitmachstationen. Schwerpunkt ist Künstliche Intelligenz und der Umgang mit „denkenden“ Maschinen. Das Museum bildet nicht nur Zukunftsszenarien ab, sondern leuchtet Möglichkeiten und Risiken der digitalen Revolution so aus, dass man sie versteht. Unbedingt eine Führung buchen – die Guides erklären Zusammenhänge immer noch besser als jede KI.Neben dem Zukunftsmuseum sieht man, wie sich die Stadtoberen in den 1980er-Jahren die Zukunft vorgestellt haben: Das Neue Rathaus ist ein Paradebeispiel des Brutalismus, konzipiert als begehbarer Hügel aus 6700 Betonfertigteilen. Neben den zierlichen Altbauten von Urfahr wirkt es wie ein falsch gelandetes Ufo – ein überraschend fotogener Bruch mit dem Stadtidyll. Im Sommer lohnt sich ein Abstecher zum Alt-Urfahr-Strand: Der wird bei gutem Wetter zum Treffpunkt für Sonnenanbeter und Flussschwimmer, die hier ein Bad in der Donau nehmen.Über die Nibelungenbrücke geht es zurück ans südliche Ufer. Kaum jemand macht sich beim Blick auf die Altstadtsilhouette klar, dass die Donau lange Zeit eine Grenze war: Bis zum 5. Jahrhundert n. Chr. endete hier das römische Reich, der Ort hieß Lentia und war eine römische Grenzbefestigung gegen die Germanen. Und von 1945 bis 1955 war Linz ähnlich wie Berlin geteilt, der Strom war die Grenze zwischen der österreichischen US-Besatzungszone im Süden und der Sowjetzone im Norden. Die Nibelungenbrücke war bestückt mit Schlagbäumen und wurde bewacht von Soldaten. Von hüben nach drüben gelangte man nur mit Passierschein.Am Südufer geht es scharf links auf die Donaulände, einen Uferpark mit gigantischen Metallskulpturen, die Linz’ Industrie-Vergangenheit künstlerisch aufgreifen. Teil des Uferparks ist das futuristisch gestaltete Lentos-Kunstmuseum mit seinem „Loch“, einer Panoramaterrasse, die wie ein überdimensionaler Bilderrahmen den Baukörper durchbricht – innen wird moderne Kunst von Weltrang gezeigt, etwa von Gustav Klimt, Andy Warhol, Max Pechstein.Beethoven im KirchenfensterNach der Avantgarde ist es Zeit für eine Reise in die Vergangenheit, auch da hat Linz einiges zu bieten. Man kann zum Beispiel zum Schloss hochsteigen, das von den Habsburgern ausgebaut wurde. Als in Wien die Pest wütete und von den Türken belagert wurde, residierten Kaiser und Hofstaat im Linzer Schloss. Der Weg führt steil durch Altstadtgassen hinauf zum Friedrichstor, hinein in den Hof, der abermals ein gutes Beispiel für die Linzer Freude an Kontrasten ist: Drei Flügel im Renaissancestil sind erhalten, der Südflügel wurde beim großen Stadtbrand von 1800 zerstört und 2009 durch moderne Stahl-Glas-Architektur ersetzt.Die im Zweiten Weltkrieg wenig zerstörte Altstadt galt bis in die 1980er-Jahre als Glasscherbenviertel, ein Hort illegalen Glücksspiels und der Prostitution. Sie wurde seither aufgemöbelt, heute ist sie ein schöner Ort zum Flanieren und Einkehren. Lohnenswert: ein Abstecher zum Landhaus mit seinem an Italien erinnernden Arkadenhof aus dem 16. Jahrhundert, wo im Sommer Serenadenkonzerte steigen. Weiter geht es zum Mariendom, mit 20.000 Plätzen die größte Kirche Österreichs, ein Prunkbau der Neogotik, dessen Turm aber auf 135 Meter begrenzt wurde – weil er den Stephansdom in Wien nicht überragen durfte. 633 Stufen führen hinauf zur Panoramaplattform auf 112 Metern. Bei gutem Wetter hat man Weitblick bis ins Salzkammergut.Im Inneren beeindruckt das katholische Gotteshaus mit 77 bunten Domfenstern, die neben Jesus und Maria auch Ungewöhnliches zeigen, etwa die Linzer Sparkasse, den Astronomen Johannes Kepler (der als Protestant aus der Stadt geekelt wurde) und Ludwig von Beethoven (der in Linz zu Besuch war, weil sein Bruder hier eine Apotheke betrieb).Wolfgang Amadeus Mozart hat es dagegen nicht in die Linzer Domfenster geschafft, obwohl er mehrmals in Linz weilte und hier 1783 in nur drei Tagen seine Linzer Sinfonie komponierte. „Die Tinte war noch nicht trocken, als das Konzert begann“, sagt Stadtführerin Irmtraud Sperner vor dem Renaissancebau, in dem der Komponist damals wohnte. Immerhin wurde das Gebäude Mozarthaus getauft. Von innen besichtigen kann man es nicht, dafür ertönt im Hofdurchgang auf Knopfdruck Mozarts Linzer Sinfonie.Hitlers größenwahnsinniger PlanEiner der schönsten Plätze Europas ist der erwähnte Hauptplatz in der Altstadt, verkehrsberuhigt, bestückt mit Cafés, Lokalen, Läden und der verschnörkelten Dreifaltigkeitssäule. Zwei Häuser fallen aus dem barocken Rahmen: Die Brückenkopfgebäude, die den Hauptplatz nach Norden begrenzen und die Öffnung zur Nibelungenbrücke markieren. Sie wurden ab 1940 im monumentalen Nazi-Stil errichtet – die einzigen in der Innenstadt realisierten Bauten, die Adolf Hitler im Rahmen des Umbaus von Linz zur „Kulturhauptstadt“ vorgesehen hatte. Lesen Sie auchHitler wollte hier seinen pompösen Alterssitz errichten. Geplant waren monumentale Prachtstraßen, ein Großbahnhof, Europas größter Binnenhafen, Gaufesthalle und ein „Führermuseum“, das Hitlers private Kunstsammlung und zusammengeraffte Raubkunst gezeigt hätte.Hitler bezeichnete Linz als „Heimatstadt“. Hier hatte er mehrere Jahre gelebt und die Realschule in der Steingasse besucht. Hier wurde er nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Österreich am 12. März 1938 von 80.000 Linzern (der Hälfte der damaligen Einwohnerschaft) auf dem Hauptplatz enthusiastisch bejubelt, als er auf dem Rathausbalkon eine Rede hielt und tags darauf den sofortigen Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich verkündete. „Das widerlegt den Opfermythos, der bei uns lange gepflegt wurde, total“, findet Stadtführerin Sperner.Mit dem NS‑Erbe hadert die Stadt bis heute. Im Alten Rathaus sitzt zum Beispiel die Touristinformation schräg unter besagtem Balkon – aber es gibt keine Infotafel, die die damaligen Ereignisse erklären oder Hitlers Linz-Wahn einordnen würde. An seiner ehemaligen Schule: Ebenfalls kein Hinweis, keine Erläuterung. Der Magistrat erklärt es so: „Dass nicht jeder historisch belastete Ort mit einer eigenen Tafel markiert ist, bedeutet nicht, dass die Stadt diese Geschichte verschweigt.“ Man wolle bestimmte „Täter- und Propagandaorte“ nicht „zu Anziehungspunkten für problematische Formen des Geschichtstourismus“ machen. Linz setze sich „wissenschaftlich, museal, künstlerisch, pädagogisch und im öffentlichen Raum“ mit seiner NS-Vergangenheit auseinander.Das stimmt. Aber man kann darüber streiten, ob sachliche Infotafeln oder aktive Erklärungen an belasteten Orten (wie es zum Beispiel Berlin mit der „Topographie des Terrors“ vormacht) nicht der bessere Weg sind, um Mythenbildung und unerwünschte Wallfahrten zu verhindern.Lesen Sie auchFür geschichtsinteressierte Besucher bedeutet das: Wer vor Ort mehr von der schwierigen braunen Vergangenheit wissen will, muss sie sich erarbeiten. Man kann zum Beispiel ins Nordico Stadtmuseum gehen: Dort werden 2500 Jahre Linz im Zeitraffer dargestellt, es kommt auch die NS-Zeit vor, aber nur häppchenweise. Weitere Möglichkeit: Unter steingeschichten.at kann man einen digitalen Audiospaziergang durch die Brückenkopfgebäude und über die Nibelungenbrücke unternehmen, der sich kritisch mit NS-Diktatur und -Architektur auseinandersetzt.Ein gelungenes Zeichen gegen das Vergessen ist das Projekt „Linz erinnert“: Über die Stadt sind 39 Gedenkstelen verteilt, die während der NS-Zeit verfolgte oder getötete Linzer Juden ins Gedächtnis rufen. Die Stelen stehen in der Nähe der Wohnhäuser; eingraviert sind Name, Geburtsjahr, Angaben zur Deportation, Ermordung oder Flucht. Man kann sogar einen Klingelknopf drücken. Die Stadt wolle damit „den Opfern Namen, Gesicht und Würde zurückgeben“, sagt Bürgermeister Dietmar Prammer.Per Bimmelbahn auf den HausbergZwei Ausflüge sind in Linz ein Muss: Erstens eine Tour mit der Pöstlingbergbahn, die sich seit 1898 auf steiler Strecke durch Linz’ nördliche Vororte auf den 539 Meter hohen Pöstlingberg hinaufschraubt. Auf der Strecke verkehren meist moderne Niederflurbahnen.Doch im Sommer werden auch ein paar nostalgische Originaltriebwagen eingesetzt – es lohnt sich unbedingt, einen solchen Oldtimer abzupassen, der in jeder Kurve herrlich quietscht. Unterwegs und vom Gipfelplateau auf dem Pöstlingberg mit barocker Wallfahrtsbasilika hat man ein wunderbares Panorama auf Donau, Stadt und Alpenvorland.Der zweite Ausflug zeigt eine weitere überraschende Seite von Linz: eine zweistündige Kombination aus Hafentour und Mural Walk. Sie beginnt an der Anlegestelle beim Lentos-Museum an Bord der „MS Linzerin“, die zum Donauhafen schippert, wo die Besuchergruppe in Warnwesten schlüpft und von einem Guide durch Europas größte Graffiti-Galerie geführt wird. An den vorher tristen Lagerhallen entlang der drei Hafenbecken prangen inzwischen mehr als 300 Wandgemälde mit schrillen Motiven: fliehende Ratten, gefesselte Körper, gesprengte Iglus, ein Uniformierter, der einen Sprayer knutscht. Alles ganz legal: Die Stadt sieht die Malereien als liberales Aushängeschild und hat die internationale Sprayer-Szene offiziell eingeladen, sich auf den Wänden zu verewigen, darunter Lushsux aus Australien und Lords aus den USA.Fünf Murals sind über 100 Quadratmeter groß, Rekordhalter ist Nychos, ein Künstler aus der Steiermark: Sein „Liberation of the Soul“ misst über 1000 Quadratmeter, es zeigt Röntgenhasen und apokalyptische Reiter – eine psychedelische Variante der Schöpfungsgeschichte in 175 Farben aus 936 Farbdosen. 65 Tage hat er für sein gigantisches Werk gebraucht. Die Wandbilder darf man offiziell nur im Rahmen gebuchter Touren ansehen und fotografieren, weil der Hafen kein öffentliches Gelände ist (Ticket: 34,90 Euro, donauschifffahrt.eu/hafentour-kombitangebot-muralwalk/).Eine weltberühmte TorteEine Linz-Reise ohne Linzer Torte? Undenkbar! Wann und von wem die weltberühmte Mehlspeise (aus Butter, Mehl, Haselnüssen, Gewürzen und einem Teiggitter auf Ribisel-, also Johannisbeermarmelade) erfunden wurde, ist bis heute nicht klar. Sicher ist nur: Schriftlich erwähnt wurde sie erstmals 1653, sie ist die älteste nach einer Stadt benannte Torte. Meisterhaft in Handarbeit produziert, wird sie bis heute in der „k.u.k. Hofbäckerei“ in der Pfarrgasse. Corinne Wandling und Michel Dal führen das im Stil des 19. Jahrhunderts eingerichtete Café seit 2015, das Rezept für ihre saftig-fruchtige Linzer Torte ist gut 200 Jahre alt, hin und wieder bieten sie auch Torten-Workshops für Touristen an. Wer auf den Geschmack gekommen ist: Die Mehlspeise ist wochenlang haltbar, wird in Schmuckdosen verkauft und ist ein feines Mitbringsel (kuk-hofbaeckerei.at).Eine weniger saftige Variante der Linzer Torte, gefertigt vom Traditionskonditor „Jindrak“, wird im „Traxlmayr“ serviert, dem einzigen klassischen Kaffeehaus, das es in Linz noch gibt, im Betrieb seit 1847, am Rand der Altstadt an der Promenade gelegen. Besitzer Ulrich Traxlmayr empfiehlt, die Linzer Torte mit Schlagobers zu essen, „dann rutscht sie besser runter“. Sein Kaffeehaus ist eine Linzer Institution, manche Gäste sitzen stundenlang auf ihren Stammplätzen, um sich durch die 41 Kaffeevariationen und das gigantische Zeitungsangebot zu probieren: Täglich liegen über 55 Tageszeitungen und 50 Magazine aus – das „Traxlmayr“ ist besser sortiert als viele Bibliotheken.Gäste können stundenlang bleiben, „egal ob sie nur eine Melange trinken oder bei uns essen“, sagt Traxlmayr, „Hauptsache, sie gehen glücklicher, als sie gekommen sind.“ Das Café mit dem historischen Interieur (teilweise Jugendstil, teilweise 60er-Jahre-Charme), dem Top-Personal (Kellner tragen Smoking) und der klassischen Küche (Leberknödelsuppe, Fiakergulasch, Wiener Salonbeuschel) bietet beste Voraussetzungen hierfür (cafe-traxlmayr.at).Glücklich wird man auch im „Rossbarth“, einem 2017 in einem alten Gasthaus eröffneten Spitzenrestaurant mit puristischem Interieur, dessen moderne Interpretation von Omas Küche 2025 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde. Zurecht! Aufgetischt wird Regionales mit Wow-Faktor, etwa Buchweizenblini mit Spargelsalat und Holunderblüte oder Forelle mit Fichtenwipfel (rossbarth.at).Hotel in Hitlers alter SchuleCharmant, familiengeführt, zentral gelegen, trotzdem ruhig: Das „Hotel Schwarzer Bär“ bietet Vier-Sterne-Komfort, ein gut besuchtes Bistro und als Highlight im Wortsinn eine Rooftop-Bar (DZ ab 140 Euro, linz-hotel.at/). Wer modernes Design bevorzugt, bucht im nagelneuen „Arcotel Tabakfabrik“, untergebracht im 109 Meter hohen Quadrill-Tower, der in einem denkmalgeschützten ehemaligen Industrieareal steht (DZ ab 96 Euro, tabakfabrik.arcotel.com).Geschichtsträchtig wohnt man im „Leonardo Boutique Hotel Linz“ in der Steingasse (DZ ab 80 Euro, leonardo-hotels.de). Das repräsentative Gebäude beherbergte bis 1909 die damalige Staats-Realschule. Eine Tafel neben dem Eingang informiert darüber, dass „der weltberühmte Philosoph Ludwig Wittgenstein“ hier zur Schule ging. Dezent verschwiegen wird dagegen ein anderer, ebenfalls weltberühmter Schüler, der die Realschule zeitgleich besucht hatte, diese aber wegen schlechter Leistungen und Sitzenbleibens 1904 verließ: Adolf Hitler. Wittgenstein, der einer Familie mit jüdischen Wurzeln entstammte, beendete die Schule hingegen erfolgreich mit Matura-Abschluss. Ein origineller Triumph der Geschichte, der noch getoppt wird durch die Tatsache, dass dieses Haus, in dem Hitler so schmachvoll scheiterte, heute zum größten israelischen Hotelkonzern gehört.Auskunft: oberoesterreich.at, linztourismus.atDie Teilnahme an der Reise wurde unterstützt von Oberösterreich Tourismus. Unsere Standards der Transparenz und journalistischen Unabhängigkeit finden Sie unter go2.as/unabhaengigkeit