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Wegen KI: Microsoft baut mehrere tausend Stellen ab Microsoft nutzt KI für den Jobabbau: 4800 Stellen fallen weg. Besonders hart trifft es die Videospiele-Sparte Xbox.

06.07.2026 - 17:39 Uhr Microsoft streicht allein rund 3200 Arbeitsplätze in der Videospiele-Sparte Xbox. Foto: REUTERSMicrosoft nutzt Produktivitätssteigerungen durch den verstärkten Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) für einen weiteren Stellenabbau. Der Softwarekonzern kündigte am Montag die Streichung von 4800 Jobs an. Das entspricht rund zwei Prozent der Belegschaft.Zuvor hatte das Unternehmen 9000 Beschäftigten Abfindungen angeboten. Allein rund 3200 Arbeitsplätze sollen bei der Videospiele-Sparte Xbox wegfallen. US-Medienberichten zufolge fällt damit rund ein Fünftel der Jobs des Bereichs weg. „Unser Geschäft ist heute nicht gesund“, schrieb Xbox-Chefin Asha Sharma in einer E-Mail an die Mitarbeiter.So durchlaufe manche Arbeit 14 Management-Ebenen und die komplexe Organisation bremse Entscheidungen. Nach dem „Reset“ solle es künftig nur noch drei bis fünf Management-Stufen geben. Im ersten Schritt werden zunächst 1600 Stellen abgebaut, die restlichen sollen binnen zwölf Monaten gestrichen werden. Es sei „der bedeutendste Umbau der Xbox-Geschichte“, schrieb Sharma.Eine Milliarde Xbox-Nutzer täglich als ZielZudem verlassen vier Spieleentwickler-Studios den Konzern. Sharma verwies unter anderem darauf, dass die Spielerzahl und die Zeit, die sie mit Gaming auf der Xbox-Plattform verbringen, in den vergangenen Jahren gesunken seien.Microsoft hatte bereits nach der rund 69 Milliarden Dollar schweren Übernahme des Videospiel-Konzerns Activision Blizzard Ende 2023 tausende Jobs gekürzt. Sharma schrieb zugleich, sie strebe mit dem Umbau ein zukünftiges Wachstum für das Xbox-Geschäft an und wolle, dass das Unternehmen mit der Zeit auf mehr als eine Milliarde Nutzer täglich komme.Auch LinkedIn von Stellenabbau betroffenBei Microsofts Karrierenetzwerk LinkedIn sollen einige hundert Stellen wegfallen.In den vergangenen Monaten haben US-Technologiekonzerne nach Angaben des Portals Layoffs.fyi etwa 120.000 Jobs abgebaut. Vor allem Cloud-Anbieter wie Microsoft, Google oder Amazon Web Services (AWS) stehen wegen der steigenden Kosten für den Aufbau neuer Rechenzentren unter Sparzwang.Allein Microsoft will im laufenden Jahr 190 Milliarden Dollar in KI-Infrastruktur investieren.Gleichzeitig treibt der Bauboom bei Rechenzentren die Preise für Computerchips in die Höhe. Dies dämpft Microsofts Videospiele-Geschäft: Der Konzern musste unlängst die Preise für die Konsole Xbox anheben, obwohl deren Absatz bereits schwächelte. rtr, dpa-AFX Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige Stellenmarkt Die besten Jobs auf Handelsblatt.com Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Remind.me Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s Anzeige Presseportal Lesen Sie die News führender Unternehmen! Anzeige Bellevue Ferienhaus Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen Anzeige Übersicht Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche Anzeige Finanzvergleich Die besten Produkte im Überblick