London (dpa) - Mit der Schweizer Sport-Ikone Roger Federer unter den Zuschauern ist der Erfolgslauf der philippinischen Tennisspielerin Alexandra Eala in Wimbledon zu Ende gegangen. Die 21-Jährige musste sich im Achtelfinale der zweimaligen Grand-Slam-Finalistin Jasmine Paolini 4:6, 6:4, 3:6 geschlagen geben.Paolini aufgeregt wegen FedererPaolini, die Finalistin von 2024, richtete sich in ihrem Siegerinterview an den achtmaligen Wimbledon-Champion Federer: Sie habe sich erinnern müssen, fokussiert zu bleiben, und nicht daran zu denken, dass Federer auf der Tribüne sitze. Er sei ihr Idol gewesen, sagte die Italienerin. Die 30-Jährige trifft jetzt im Viertelfinale auf die French-Open-Halbfinalistin Marta Kostjuk aus der Ukraine.Erfolgreichste Tennisspielerin der PhilippinenIhre Kontrahentin Eala hatte zuvor für Furore gesorgt, weil sie als erster Tennisprofi der Philippinen bei den Frauen und Männern die dritte Runde eines Grand-Slam-Turniers erreichte und dann auch ins Achtelfinale einzog. Zwei Tage nach ihrem Sieg gegen die polnische Titelverteidigerin Iga Swiatek spielte die Weltranglisten-32. mit bandagiertem rechtem Oberschenkel und bandagiertem linkem Schlagarm. Bei rund 30 Grad Celsius kühlten sich die Spielerinnen in den Pausen mit Eisbeuteln und Eishandtüchern ab.Alexandra Eala sorgte für Furore, musste sich aber im Achtelfinale geschlagen geben. Kirsty Wigglesworth/AP/dpaNach ihrem Sieg gegen Swiatek war Eala emotional gewesen. „Es ist unglaublich, dass meine Landsleute mich anfeuern und dass wir alle gemeinsam daran glauben“, hatte sie gesagt. Der Sieg sei für ihre Familie, „für alle kleinen Mädchen mit Rüschen-Socken und Pausbacken“, hatte sie zudem mit Blick auf ihre eigene Kindheit erklärt.© dpa-infocom, dpa:260706-930-343106/1