Rob Reiner als George Washington

Amerikas erster Präsident George Washington hätte sich einen Menschen wie Donald Trump nicht als Staatsoberhaupt vorstellen können: Das ist der Inhalt eines lange geheim gehaltenen finalen TV-Auftritts des mutmaßlich ermordeten Regisseurs und Hollywoodstars Rob Reiner.

Der Sketch ist Teil der neuesten Folge der Show »Life, Larry, and the Pursuit of Unhappiness« von Autor und Komiker Larry David. Reiner spielt darin George Washington, den ersten Präsidenten der USA.Reiner alias Washington spricht in dem nun ausgestrahlten Sketch vor einer Menschenmenge und erklärt, warum er selbst keine dritte Amtszeit anstreben würde. »Ich bin der Meinung, dass niemand mehr als zwei Amtszeiten als Präsident im Amt sein sollte, und ich hoffe, dass zukünftige Präsidenten meinem Beispiel folgen werden«, sagt Reiner als Washington.

Äußerst genaue Fragen aus der MengeEin Zuschauer, dargestellt von Larry David, fragt Washington daraufhin, was denn wäre, wenn ein zukünftiger Präsident für eine dritte Amtszeit kandidieren würde. Washington verweist darauf, dass der US-Kongress in diesem Fall eine Verfassungsänderung verabschieden könnte, die das verhindern würde.

Davids Figur gibt sich jedoch mit der Antwort nicht zufrieden: »Was, wenn ein Arschloch im Amt sitzt, so ein narzisstischer Mistkerl, der sich nicht an die Verfassung hält?« Washington erklärt, dass das System der Gewaltenteilung in den USA das verhindern könnte. »Seid versichert: Selbst wenn dieser zukünftige Präsident gegen die Verfassung verstoßen würde, würden der Kongress der Vereinigten Staaten und der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten dies nicht zulassen.«