Boris Herrmann (im August 2025 in Kiel): »Ein Boot ist nicht nur eine Maschine, sondern etwas, mit dem man eine emotionale Beziehung hat«
Boris Herrmann hat eine neue Rennjacht für die kommenden Offshore-Herausforderungen. Deutschlands bekanntester Segler und sein Team Malizia haben in Lorients Hafen La Base in der Bretagne ihre neue »Malizia 4« vom Stapel gelassen. Der schwarz-rote Rumpf des Hightech-Bootes für alle Weltmeere ging am Montagmorgen um 7.38 Uhr ins Wasser.
»Ich bin stolz aufs Team und den Prozess, wie sie es gebaut haben. Das Resultat ist das Boot«, sagte Herrmann beim Stapellauf. »Heute ist ein emotionaler Tag für uns«, meinte der 45 Jahre alte Wahl-Hamburger weiter. »Es versetzt mich in Ekstase, sie jetzt so zu sehen.« Ein Boot, so der sechsmalige Weltumsegler, sei »nicht nur eine Maschine, sondern etwas, mit dem man eine emotionale Beziehung hat«.
85.000 ArbeitsstundenZwei Jahre und rund 85.000 Arbeitsstunden haben mehr als 150 Menschen in Team Malizias Neue investiert. Beteiligt waren das Design-Team um Konstrukteur Antoine Koch, Finot-Conq und Gsea Design, das Werftteam von CDK Technologies in Lorient und dem Team Malizia.
Das 18,23 Meter lange Geschoss soll Herrmann mit und ohne Crew zu Offshore-Erfolgen im Ocean Race um die Welt 2027 und bei seinem dritten Vendée-Globe-Soloeinsatz 2028 tragen. Noch in diesem Jahr sind Teilnahmen am Ocean Race Atlantic (vom 1. September an) und am Solorennen Route du Rhum (vom 1. November an) geplant.






