Fotoboxen gehören auf Hochzeiten, Firmenfeiern und Messen längst zum festen Inventar. Jan Bornemann baute vor acht Jahren seine erste eigene Box aus Holz und verdient heute mit „Mr. Mory-Boxen" sein Geld. Damals war der Markt in Hannover noch überschaubar, mittlerweile tummeln sich dort 15 bis 20 Anbieter. Sein Unternehmen hat sich spezialisiert und richtet sich vor allem an Businesskunden. Das Herzstück jeder Box ist eine Spiegelreflexkamera, die mit einem Touchscreen, einem Thermodrucker und einem Elinchrom-Studioblitz kombiniert ist.

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Analog schlägt Selfie

Warum überhaupt eine Fotobox, wenn jedes Smartphone Selfies macht? Für Bornemann liegt der entscheidende Unterschied im ausgedruckten Bild, das später am Kühlschrank hängt oder auf dem Schreibtisch liegt. Digitale Fotos dagegen verschwinden in Foto-Ordnern oder Galerien, ausgedruckte Erinnerungen bleiben sichtbar. Requisiten wie Perücken oder verrückte Brillen sorgen für den nötigen Spaßfaktor vor der Linse. Die Devise lautet: nicht gut aussehen, sondern loslassen.