Aus dem Lalique-Museum im elsässischen Wingen-sur-Moder ist Schmuck im Wert von mehreren Millionen Euro gestohlen worden. Das berichten französische Medien sowie die Nachrichtenagentur AFP. Rund 20 Schmuckstücke seien entwendet worden, meldet die AFP aus Ermittlerkreisen. Der Schaden werde demnach noch geschätzt, könnte aber mehrere Millionen Euro erreichen, »vermutlich um die vier Millionen«.

Der oder die Täter seien gegen 5.30 Uhr gewaltsam in das Museum eingedrungen, hieß es weiter. Sie hätten sich direkt in den Schmucksaal begeben, eine Alarmanlage sei ausgelöst worden. Während das Sicherheitsunternehmen die Lage überprüft habe, sei bereits eine Reinigungskraft am Tatort eingetroffen und habe die Gendarmerie verständigt. Das Museum selbst teilte in Onlinediensten sowie auf seiner Webseite lediglich mit, es sei Opfer eines Einbruchs geworden und bleibe für einige Tage geschlossen.

Das 2011 eröffnete Museum ist René Lalique gewidmet, einem bedeutenden Schmuck- und Glaskünstler des Jugendstils und des Art déco, der zwischen 1860 und 1945 lebte. Es liegt in der Nähe der gleichnamigen Manufaktur und zeigt auf rund 900 Quadratmetern Glasarbeiten Laliques.