zum HauptinhaltSie befinden sich hier:StartseiteGesellschaftCollien Fernandes im Gespräch: „Wie wäre es mal mit einer Entschuldigung?“ © Laurin Schmid für den Tagesspiegel Tagesspiegel Plus Sie kämpfte gegen Gewalt im Netz – und zeigte dann ihren eigenen Ex-Mann an. Die Schauspielerin und Moderatorin spricht über Morddrohungen, Scham und ihren Blick auf 15 Jahre mit Christian Ulmen. Stand: heute, 16:14 UhrJetzt neu: Tagesspiegel bei Google bevorzugenFrau Fernandes, vor wenigen Tagen fiel ein Urteil zu Ihrem Fall am Hanseatischen Oberlandesgericht. Das Gericht unterscheidet sehr präzise zwischen verschiedenen Formen von Material: Es darf nicht behauptet werden, dass Christian Ulmen Fake-Videos selbst erstellt hat. Es darf allerdings berichtet werden, dass er Fake-Fotos hergestellt hat. Und dass er Videos von anderen Frauen verbreitet hat, die Ihnen täuschend ähnlich sahen. Wie erleben Sie diese Unterscheidungen und diese Prozesse, die nun laufen?Die Zeugen schildern, dass sie Sexvideos von mir gesehen haben. Die Pornodarstellerin hat extreme Ähnlichkeit mit mir. Nun verschickt man diese Videos unter meinem Namen, mit dem Hinweis, dass es sich um private Sex-Tapes von mir handelt, was die Zeugen anscheinend geglaubt haben, dann ist der gewünschte Effekt ja erreicht. Somit macht es für den Missbrauch an sich gar keinen Unterschied. Erstaunlich finde ich, dass Christian Ulmens Anwalt nach dem Urteil eine Pressemitteilung herausgibt, in der von Vorverurteilung die Rede ist. Der Text klingt, als wolle er sagen: Seht ihr, ich bin unschuldig. Dabei ist der digitale Missbrauch absolut unstrittig, laut Urteil.showPaywall:trueisSubscriber:falseisPaid:true
Collien Fernandes im Gespräch: „Wie wäre es mal mit einer Entschuldigung?“
Sie kämpfte gegen Gewalt im Netz – und zeigte dann ihren eigenen Ex-Mann an. Die Schauspielerin und Moderatorin spricht über Morddrohungen, Scham und ihren Blick auf 15 Jahre mit Christian Ulmen.







