PfadnavigationHomePolitikDeutschland„Wünschen gute Genesung“Grünen-Chefin verurteilt Gewalt gegen Journalisten bei Protesten gegen AfD-ParteitagStand: 19:56 UhrLesedauer: 2 Minuten„Der Schutz der Pressefreiheit ist ein unverhandelbares Grundrecht“, betont Franziska BrantnerQuelle: Stefan Sauer/dpaAngriffe auf Reporter überschatten die Massenproteste gegen den AfD-Parteitag. Die Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner spricht von einem „unverhandelbaren Grundrecht“ Pressefreiheit – und lobt zugleich zehntausende friedliche Demonstranten gegen Rechtsradikalismus.Die Grünen haben die Angriffe auf Journalisten während der Proteste gegen den AfD-Parteitag in Erfurt verurteilt. „Wir lehnen jede Form von Gewalt auf solchen Demonstrationen ab“, sagte die Grünen-Ko-Chefin Franziska Brantner der „Bild“-Zeitung laut Vorabmeldung. „Wir bedauern diesen Einzelfall und wünschen gute Genesung. Der Schutz der Pressefreiheit ist ein unverhandelbares Grundrecht.“Brantner bezeichnete es zugleich als ein „Zeichen demokratischer Stärke, dass am Wochenende zehntausende Menschen friedlich auf die Straße gegangen sind, um für Zusammenhalt in einer liberalen und freien Demokratie gegen Rechtsradikalismus zu demonstrieren.“Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Alexander Throm (CDU), verurteilte die Attacken ebenfalls. „Wer Gewalt gegen Journalisten anwendet, der greift die Demokratie an“, sagte Throm der „Bild“. Meinungsfreiheit und Pressefreiheit seien „zentrale Säulen einer freiheitlichen Gesellschaft“.Lesen Sie auch„Die Täter müssen mit der vollen Härte des Rechtsstaats verfolgt und zur Rechenschaft gezogen werden“, forderte der FDP-Generalsekretär Martin Hagen auf der Plattform X. „Gute Besserung den verletzten Journalisten und Dank an die Polizei, die Schlimmeres verhindern konnte!“Die Thüringer Polizei hatte nach dem von Protesten und Blockaden begleiteten AfD-Bundesparteitag in Erfurt eine positive Einsatzbilanz gezogen. Angesichts zehntausender Versammlungsteilnehmer sei das Wochenende „überwiegend friedlich“ verlaufen, erklärte die Polizei. Sie sprach von vereinzelten Angriffen auf Medienschaffende und Live-Streamer. Vier Menschen seien dabei verletzt worden.Nach Angaben der Initiatoren beteiligten sich rund 50.000 Menschen an Kundgebungen und weiteren Protestaktionen gegen die AfD. Das linke Bündnis „Widersetzen“ organisierte Blockaden, vor allem auf den Zufahrtswegen zum Tagungsort. Die Polizei schätzte die Zahl der Gegendemonstranten auf bis zu 31.000 und sprach von rund 12.000 Blockierern.doli mit AFP
„Wünschen gute Genesung“: Grünen-Chefin verurteilt Gewalt gegen Journalisten bei Protesten gegen AfD-Parteitag - WELT
Angriffe auf Reporter überschatten die Massenproteste gegen den AfD-Parteitag. Die Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner spricht von einem „unverhandelbaren Grundrecht“ Pressefreiheit – und lobt zugleich zehntausende friedliche Demonstranten gegen Rechtsradikalismus.










