Beerdigung von Chamenei: Mit Pomp und Propaganda

Die iranischen Staatsmedien zeigen Hunderttausende, die am Samstag Ajatollah Chamenei beerdigen. Es ist auch ein Zeichen zum Unabhängigkeitstag der USA.

Beerdigungs-Bombast: Trauerfeier für den getöteten iranischen Obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei in Teheran

Altaf Qadri/ap/dpa

Als Ali Chamenei am 28. Februar durch einen israelischen Luftangriff getötet wurde, hatten iranische Oppositionelle gemischte Gefühle. „Ich war froh, weil ein Diktator gestorben war. Aber ich war traurig über die Art und Weise, wie er gestorben war“, sagte der Schriftsteller Mehdi Mahmoudian. Er hätte es bevorzugt, dass Chamenei festgenommen und vor Gericht gestellt wird – anstatt zum „Märtyrer“ zu werden.