Liebe braucht einen Ort für Träume»Wenn man seine großen Wünsche nicht mehr teilt, fehlt oft nicht Kommunikation – sondern Vertrauen. Dann erzählt man plötzlich nicht mehr von den Dingen, die einem wirklich wichtig sind: von dem Buch, das man immer schreiben wollte, vom Traum auszuwandern oder davon, dass man früher immer berühmt sein wollte. Gerade diese persönlichen, manchmal auch peinlichen Gedanken behält man lieber für sich, wenn man erlebt hat, dass sie belächelt, abgewertet oder nicht ernst genommen werden. Wenn solche Gespräche immer seltener werden, ist das ein Warnsignal. Mein Mann und ich führen deshalb mindestens einmal im Jahr ein Zwiegespräch mit dem Thema »Nach den Sternen greifen«. Dabei darf sich jeder alles wünschen und erträumen, ohne Realitätsprüfung und ohne Gegenargumente. Solche Gespräche können helfen, diesen Raum füreinander offen zu halten.« Christiane Jurgelucks