Es ist eine Personalie, die schon für Aufsehen sorgt, bevor überhaupt eine Entscheidung gefallen ist: Seit Jürgen Klopp seine Bereitschaft erklärt hat, neuer Bundestrainer zu werden und entsprechende Verhandlungen laufen, scheint das frühe Ausscheiden der deutschen Nationalelf bei der WM fast vergessen.Alle Augen sind jetzt nach vorne gerichtet – das nächste Turnier ist in zwei Jahren die Europameisterschaft im Vereinigten Königreich und Irland, und da könnte schon Klopp als Trainer an der Seitenlinie stehen.

Der 59-Jährige erhält von prominenter Seite reichlich Vorschusslorbeeren. Immerhin hat „Kloppo“ bereits Großes erreicht: Mit dem BVB wurde er im Jahr 2011 Deutscher Meister und gewann 2012 das Double. Außerdem erreichte er zwei weitere Pokalendspiele und 2013 das Finale der Champions League.

Mit ihm als Cheftrainer gewann der FC Liverpool acht Titel, darunter 2019 die Champions League und 2020 die erste englische Meisterschaft seit 1990. Nach neun Jahren war Klopp der bekannteste und beliebteste Deutsche in Großbritannien.

Oliver Pocher: „Bitte jetzt auch übernehmen“

Und so schwärmt nun nicht nur Tennislegende Boris Becker vom potenziellen neuen Bundestrainer: „Jürgen Klopp ist die absolute Idealbesetzung für den Job“, schreibt Becker auf X. Er bringe Lebenserfahrung, Erfolg, Internationalität und Stallgeruch mit und werde „wieder eine positive nationale Euphorie auslösen…was wir lange im Sport nicht mehr hatten.“