PfadnavigationHomePolitikDeutschlandInsa-SonntagstrendAfD baut Vorsprung auf die Union aus – mehr Deutsche gegen Parteiverbot als dafürStand: 00:34 UhrLesedauer: 2 MinutenAfD-Chefin Weidel fordert auf dem Parteitag die Abschaffung der Energiewende, die Rückkehr zur Kernkraft und eine scharfe Migrationspolitik. Sie erklärt: „Wir werden diesen Wahnsinn stoppen.“Im aktuellen Insa-Sonntagstrend verliert die Union – der Rückstand auf die AfD wächst somit. Bei den Fragen nach einem AfD-Parteiverbot und der Brandmauer zeigen sich die Deutschen gespalten.Die AfD liegt im aktuellen Sonntagstrend acht Prozentpunkte vor der Union. Laut der Erhebung, die das Meinungsforschungsinstitut Insa wöchentlich für die „Bild am Sonntag“ erstellt, verlieren CDU/CSU gegenüber der Vorwoche einen Punkt und erreichen nur noch 21 Prozent der Stimmen, während die AfD unverändert bei 29 Prozent bleibt. Ein Abstand von acht Prozentpunkten wurde von Insa zuletzt am 9. Juni gemessen.Die SPD legt um einen Punkt auf 13 Prozent zu, gleichauf liegen die Grünen. Erst in der Vorwoche war die SPD hinter die Grünen zurückgefallen. Die Linke kommt in der Befragung auf zehn Prozent. Das BSW verbessert sich um einen Punkt auf vier Prozent. Die FDP liegt ebenfalls bei vier Prozent. Beide würden den Einzug in den Bundestag damit verpassen. Sonstige Parteien erreichen zusammen sechs Prozent, einen Punkt weniger als zuvor.Die Umfragewerte im Überblick:AfD: 29 Prozent (±0)Union: 21 Prozent (-1)Grüne: 13 Prozent (±0)SPD: 13 Prozent (+1)Linke: 10 Prozent (±0)FDP: 4 Prozent (±0)BSW: 4 Prozent (+1)Sontige: 6 Prozent (-1)An diesem Wochenende findet in Erfurt der AfD-Bundesparteitag statt. Die Parteichefs Tino Chrupalla und Alice Weidel wurden am Samstag für zwei weitere Jahre im Amt bestätigt. Begleitet wurde der Parteitag vom Protest zehntausender Demonstrierender. Leichte Tendenzen für Brandmauer, aber gegen ParteiverbotLaut einer weiteren Insa-Umfrage für die „Bild am Sonntag“ sind die Bürger mit Blick auf ein Parteiverbot der AfD gespalten. 40 Prozent der Befragten sprachen sich eher dafür aus, 45 Prozent eher dagegen. 15 Prozent machten keine Angabe.Lesen Sie auchMit Blick auf die Brandmauer finden 42 Prozent es eher richtig, dass Union und SPD eine Zusammenarbeit mit der AfD ablehnen. 39 Prozent halten dies eher für falsch. 19 Prozent machten keine Angabe oder waren unentschieden. Die genaue Fragestellung lautete: „Finden Sie es (eher) richtig oder falsch, dass Union und SPD eine Zusammenarbeit oder Koalition mit der AfD ablehnen (Brandmauer)?“Für den Sonntagstrend befragte das Meinungsforschungsinstitut zwischen dem 29. und 3. Juli insgesamt 1205 wahlberechtigte Bürger. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei plus/minus 2,9 Prozentpunkten. Für die weiteren Fragen wurden zwischen dem 2. und dem 3. Juli 1005 Menschen befragt. Insa gibt die maximale Fehlertoleranz der repräsentativen Umfrage hier mit plus/minus 3,1 Prozentpunkten an.luwi/dpa/AFP
Umfrage: AfD baut Vorsprung auf Union aus – mehr Deutsche gegen Parteiverbot als dafür - WELT
Im aktuellen Insa-Sonntagstrend verliert die Union – der Rückstand auf die AfD wächst somit. Bei den Fragen nach einem AfD-Parteiverbot und der Brandmauer zeigen sich die Deutschen gespalten.






