Wirtschaftssenatorin Giffey (zwischen dem Regierenden Bürgermeister Wegner und der Sängerin Nicole bei Frank Zanders Benefizessen): Gruß aus der Küche
Nach Bismarck wurde ein Hering benannt, Helmut Kohls Vorliebe für den Saumagen war berüchtigt, Olaf Scholz schockierte den Staatsgast Macron mit einem banalen Fischbrötchen: Der Zusammenhang zwischen Politik und Essen ist vielfältig und riskant.Man kann damit Volkstümlichkeit inszenieren, wie der Döner- und Würstchen-Foodblogger Markus Söder. Doch das Beispiel Söder zeigt, dass zu viel des Guten auch als Oberflächlichkeit ausgelegt werden kann. Ausgestellter Gourmetgenuss wiederum steht unter Abgehobenheitsverdacht.
Die politische Karriere von Franziska Giffey, 48, bekam zwar einen Knick durch eine Plagiatsaffäre, aber in Essensdingen steht die SPD-Politikerin nicht im Ruf, jemandem etwas vorzumachen. Auf ihren Kanälen in den sozialen Medien präsentierte sich die Wirtschaftssenatorin gelegentlich in der Küche – beim Backen von Streuselkuchen zum Beispiel, oder, wie es sich in Berlin gehört: bei der Zubereitung von Buletten .
Nun sendete Giffey auf Instagram einen »Gruß aus der Küche« ihres Abgeordnetenbüros. Sie sei nach ihren Essensposts immer wieder gefragt worden, ob sie nicht ihre Rezepte veröffentlichen könne. Dem sei sie nun nachgekommen: »Ich habe mich entschieden, ein kleines Kochbuch zu schreiben und einige der Rezepte tatsächlich zu teilen«.








