Lindsay und Craig Foreman waren auf einer Motorradtour, als sie im Januar 2025 in Iran von islamischen Revolutionswächtern festgenommen wurden. Laut eigenen Aussagen wollte das Paar das Land auf dem Weg von Spanien nach Australien fünf Tage lang bereisen. Es besaß laut eigenen Angaben gültige Visa und soll auch die Route vorab ordnungsgemäß mit den Behörden abgeklärt haben.

Dennoch wurden die beiden Briten wegen Spionage zu zehn Jahren Haft verurteilt und in ein Gefängnis gebracht. Das Paar bestritt die Anklage vehement und reichte Berufung gegen das Urteil ein. Vergebens. Beide sind weiter inhaftiert. Seit Anfang Mai wird ihnen zudem jeglicher Kontakt zu ihren Familien verwehrt, auch konsularische Besuche sind laut einem Bericht der Uno weiterhin nicht gestattet. In Großbritannien wurde die Untätigkeit der Botschaft und der Regierung in dem Fall im Parlament scharf kritisiert.

Empfohlener externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Instagram, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit wieder zurücknehmen.

Externen Inhalt anzeigen