Magdeburg, die Stadt an der Elbe. Wer mit dem Auto unterwegs ist, streift grüne Parks, passiert neue Brücken über das Wasser und fährt durch die Altstadt mit ihren prächtigen Fassaden. Doch das vertraute Bild wird zunehmend von leuchtenden Leitbaken, grell blinkenden Baustellenampeln und einem dicht stehenden Wald aus Verkehrsschildern überlagert, die vor Einbahnstraßen, Umleitungen und plötzlich endenden Wegen warnen. Eine Absperrlandschaft, die sich durch die Stadt zieht und das gewohnte Bild Magdeburgs eher zur Baustellenkulisse werden lässt.
Der Eindruck drängt sich auf: In Magdeburg wird an allen Ecken gleichzeitig gebaut und die Stadt ist zur Dauerbaustelle mutiert. Doch stimmt das überhaupt? Und wer entscheidet eigentlich darüber, wann und wo Baustellen eingerichtet und wie sie miteinander koordiniert werden?
Wer hat das Auge auf Magdeburgs Baustellen?
Wer in Magdeburg bauen und dafür Straßen sperren will, kann das natürlich nicht einfach nach Belieben tun und wild anfangen, Straßen aufzureißen. Nach Angaben der Stadt werden größere Baumaßnahmen zentral abgestimmt. Dafür gibt es im Dezernat für Umwelt und Stadtentwicklung einen eigenen Baustellenkoordinator sowie eine Tiefbaukoordinierung. Zusätzlich berät eine sogenannte Sperrkommission wöchentlich über aktuelle und geplante Verkehrseinschränkungen.






