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In unserer Gesprächsreihe »Meine Schule des Lebens« erzählen prominente Menschen von ihrem Bildungsweg.
DIE ZEIT: Herr Durgun, in Ihrem autobiografischen Buch Mama, bitte lern Deutsch schreiben Sie über Ihr Verhältnis zu den Deutschen: »Es gab Zeiten, in denen ich sehr versucht habe, einer von ihnen zu sein.« Nun haben Sie Germanistik studiert, man hat Sie im Bundestag zitiert, eingebürgert sind Sie auch. Sind Sie ein Vorzeigedeutscher?
Tahsim Durgun: In dieser Aufzählung wirke ich wie ein Paradebeispiel dieser sagenumwobenen Integration. Aber wenn ich darauf höre, was in mir drin vorgeht, bin ich alles andere als ein Vorzeigedeutscher.








