Protest gegen Sozialabbau in Hamburg: „Haushalt saniert, Zukunft ruiniert“
In Hamburg demonstrierten am Freitag viertausend Menschen für den Erhalt des Sozialstaats – einen Tag nach den Reform-Plänen der Bundesregierung.
Marcus Brandt/dpa
Heike Schulz, 60, Hausfrau, ist gekommen, weil ihr auf den Keks gehe, dass immer nur gestrichen wird. „In allen Gruppen, bei den Alten, Jungen, Behinderten“, sagt sie der taz. Sie und ihr Mann, der neben ihr steht, sind zwei von viertausend Menschen, die am Freitagnachmittag in der Hamburger Innenstadt gegen Sozialabbau demonstrieren.
Aufgerufen hatte der Deutsche Gewerkschaftsbund Nord (DGB) unter dem Motto „Nein zum sozialen Kahlschlag – Sozialstaatsretterinnen stehen zusammen!“. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten sind seit einigen Wochen auch die Gewerkschaften an Bord beim Protest gegen die Sozialkürzungen der aktuellen Bundesregierung. Bisher blieben Massenproteste aus, ändert sich das langsam?






