PfadnavigationHomePolitikAuslandRussischer AngriffskriegUkraine greift zwei russische Luftwaffenstützpunkte auf der Krim anStand: 13:49 UhrLesedauer: 2 MinutenNach dem heftigen russischen Angriff auf Kiew hat Ukraine-Präsident Selenskyj Vergeltungsaktionen angekündigt. Ein Ziel könnte die Kertsch-Brücke sein, so Korrespondent Christoph Wanner: „Das ist ein Prestigeobjekt Putins – hat also enorme Relevanz für ihn.“Die Ukraine greift russische Luftwaffenstützpunkte auf der Krim an und meldet zerstörte Kampfflugzeuge. Russland meldet Todesopfer durch ukrainische Angriffe.Die Ukraine hat nach eigenen Angaben zwei russische Luftwaffenstützpunkte auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim angegriffen. Ziel seien mindestens sieben Kampfflugzeuge sowie Drohnendepots gewesen, teilte der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU auf der Online-Plattform Telegram mit. Betroffen waren demnach die Stützpunkte Hwardijske und Saki. Letzterer sei in dieser Woche bereits zum zweiten Mal attackiert worden. Die dort stationierten Flugzeuge seien beschädigt oder zerstört worden, hieß es beim SBU weiter. Eine russische Stellungnahme liegt bislang nicht vor. Bei einem ukrainischen Angriff auf einen Markt im von Russland kontrollierten Teil der ukrainischen Region Saporischschja sind nach Angaben der dortigen russischen Besatzungsbehörden fünf Menschen getötet worden. 18 weitere Menschen seien bei dem Angriff auf den Markt in Tokmak verletzt worden, erklärte der von Russland eingesetzte Gouverneur Jewgeni Balizky am Freitag im Onlinedienst Telegram.Auch Todesopfer in BelgorodDie Angriffe erfolgten einen Tag nach dem massiven russischen Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Mindestens 30 Menschen wurden nach Angaben der Rettungskräfte bei diesem Angriff getötet. Die Ukraine kündigte angesichts des Großangriffs auf ihre Hauptstadt Vergeltung an, während Russland bekräftigte, seine Angriffe fortzusetzen.Bei einem ukrainischen Raketenangriff auf die westrussische Großstadt Belgorod ist nach Behördenangaben eine Frau ums Leben gekommen. Die Frau habe durch den Einschlag tödliche Splitterverletzungen erlitten, teilte Bürgermeister Walentin Demidow mit. Zudem wurde das Kraftwerk in Mitleidenschaft gezogen. „Objekten der Energieinfrastruktur wurden ernsthafte Beschädigungen zugefügt. In einer Reihe von Stadtbezirken gibt es Probleme bei der Strom- und Wasserversorgung“, heißt es in einer Mitteilung des Krisenstabs der Region.Lesen Sie auchRussland führt seit mehr als vier Jahren Krieg in der Ukraine und beschießt dort auch Städte und Gemeinden im Hinterland. Allerdings spüren inzwischen auch die grenznahen Regionen in Russland selbst mehr und mehr die Auswirkungen des Konflikts. Belgorod ist in Russland eine der am stärksten betroffenen Städte.AFP/AP/krott