Angermünde/Stettin (dpa/bb) - Beim Ausbau der Bahnstrecke zwischen Angermünde und Stettin beginnt die Deutsche Bahn in diesen Tagen mit dem zweiten Bauabschnitt. Geplant ist die Elektrifizierung des Abschnitts zwischen Passow und der deutsch-polnischen Grenze, wie der bundeseigene Konzern mitteilte. Auf dem 30 Kilometer langen Teilstück soll zudem ein zweites Gleis verlegt werden. Die Reststrecke nach Stettin auf polnischer Seite fällt nicht mehr in die Zuständigkeit der Bahn. Die Züge könnten dann mit 160 Kilometern pro Stunde auf dem Abschnitt fahren, hieß es. „Dadurch steigt die Streckenkapazität, denn es können mehr Züge unterwegs sein. Verspätungen werden minimiert, der Fahrplan also zuverlässiger.“ Am Bahnhof Passow soll im Zuge des zweiten Bauabschnitts ein neuer Mittelbahnsteig entstehen sowie eine Fußgängerbrücke mit Aufzug.Ausbau läuft seit Ende 2021 Mit dem Abschluss des zweiten Streckenabschnitts soll die Gesamtstrecke von Angermünde nach Stettin auf deutscher Seite Ende 2027 in Betrieb gehen. Den ersten Bauabschnitt zwischen Angermünde und Passow hat die Bahn Ende 2025 fertiggestellt. Dort wurden unter anderem Oberleitungen erneuert und 740 Meter lange Überholgleise für lange Güterzüge gebaut. Der Ausbau der Strecke läuft bereits seit Ende 2021 und sollte eigentlich 2025 fertig werden. Die Bahn führt als wesentliche Gründe für die Verzögerungen den Personalmangel in der Bauindustrie und zusätzliche Gutachten für den Naturschutz an.© dpa-infocom, dpa:260702-930-322303/3
Zweiter Bauabschnitt zwischen Angermünde und Stettin beginnt
Angermünde/Stettin (dpa/bb) - Beim Ausbau der Bahnstrecke zwischen Angermünde und Stettin beginnt die Deutsche Bahn in diesen Tagen mit dem zweiten Bauabschnitt. Geplant ist die Elektrifizierung des Abschnitts zwischen Passow und der deutsch-polnischen Grenze, wie der bundeseigene Konzern mitteilte. Auf dem 30 Kilometer langen Teilstück soll zudem ein zweites Gleis verlegt werden. Die Reststrecke nach Stettin auf polnischer Seite fällt nicht mehr in die Zuständigkeit der Bahn. Die Züge könnten dann mit 160 Kilometern pro Stunde auf dem Abschnitt fahren, hieß es. „Dadurch steigt die Streckenkapazität, denn es können mehr Züge unterwegs sein. Verspätungen werden minimiert, der Fahrplan also zuverlässiger.“ Am Bahnhof Passow soll im Zuge des zweiten Bauabschnitts ein neuer Mittelbahnsteig entstehen sowie eine Fußgängerbrücke mit Aufzug.Ausbau läuft seit Ende 2021 Mit dem Abschluss des zweiten Streckenabschnitts soll die Gesamtstrecke von Angermünde nach Stettin auf deutscher Seite Ende 2027 in Betrieb gehen. Den ersten Bauabschnitt zwischen Angermünde und Passow hat die Bahn Ende 2025 fertiggestellt. Dort wurden unter anderem Oberleitungen erneuert und 740 Meter lange Überholgleise für lange Güterzüge gebaut. Der Ausbau der Strecke läuft bereits seit Ende 2021 und sollte eigentlich 2025 fertig werden. Die Bahn führt als wesentliche Gründe für die Verzögerungen den Personalmangel in der Bauindustrie und zusätzliche Gutachten für den Naturschutz an.© dpa-infocom, dpa:260702-930-322303/3






