HomeBayernPolizei und Feuerwehr in BayernNürnbergEin Polizist, den Bayern nicht losbekommt3. Juli 2026, 10:32 UhrLesezeit: 7 Min.Der Kommissar, der laut Gerichtsurteil wieder bei der Polizei arbeiten darf, stand in Kontakt zum Polizistenmörder Wolfgang P. Der wird dem „Reichsbürger“-Milieu zugerechnet und erschoss 2016 aus seiner Wohung in Georgensgmünd heraus einen SEK-Beamten. Foto: Daniel Karmann/dpa; Bearbeitung: SZIn Chats eines Polizeihauptkommissars finden sich SS-Symbolik und gehässige Sprüche gegen Migranten. Fast zehn Jahre ist er suspendiert, der Freistaat versucht, ihn aus dem Beamtenverhältnis zu entfernen. Ohne Erfolg.Von Olaf Przybilla, NürnbergAus dem Leben eines Polizeihauptkommissars in Bayern. Am 9. November 2016 um 22.24 Uhr bekommt er von einem Kollegen auf einem seiner elektronischen Geräte ein Bild zugeschickt, das eine SS-Uniformmütze mit dem Parteiadler der NSDAP und dem SS-Totenkopfsymbol zeigt. Flankiert vom Schriftzug: „LIEBE FLÜCHTLINGE; AN DIESEN MÜTZEN ERKENNEN SIE IHREN SACHBEARBEITER.“
Gehässige Chat-Sprüche gegen Migranten: Bayern muss suspendierten Polizisten weiterbeschäftigen
Fast zehn Jahre ist der Polizeihauptkommissar suspendiert, der Freistaat versucht, ihn aus dem Beamtenverhältnis zu entfernen. Ohne Erfolg.






