Julian Nagelsmann lässt sich vom DFB doch zum Rücktritt vom Amt des Bundestrainers bewegen. Letztlich ist er auch an seiner Selbstüberschätzung gescheitert.
Ü berraschen konnte der Rücktritt von Julian Nagelsmann am Freitag niemanden mehr. Zu groß war in den letzten Tagen der Druck auf den Bundestrainer geworden, der unmittelbar nach dem Ausscheiden gegen Paraguay trotzig verkündet hatte, er werde nicht zurücktreten. Er sei keiner, der weglaufe. Hätte er sich nur zu dieser Frage ein wenig Bedenkzeit erbeten, wäre dieser nun doch etwas peinliche Abgang des 38-Jährigen zu vermeiden gewesen.
Die taz bei der Fußball-WM
Der Ball ist rund und die taz ist ihm dicht auf den Fersen. Unsere Reporterin Alina Schwermer ist auf einem Roadtrip (meist) per Bus und berichtet in Reportagen und in ihrem Blog – manchmal auch aus den Stadien, aber noch viel öfter über alles drumherum. Alle Spiele werden von ausgeschlafenen tazler:innen für Sie hier in „Alle Spiele“ kurz zusammengefasst. Dann gibt es das ganz geheime Tagebuch von Fifa-Dingsbums Gianni Infantino. Und alles andere rund um die WM finden Sie hier.
Der mangelhafte Umgang mit Kritik, das bewies er auch mit dem letzten WM-Auftritt als deutscher Nationaltrainer, war sein großes Problem. Der Hauptverantwortliche für die Elf zu sein, deren Auftritte eine ganze Nation seziert und zum Spiegelbild für alles Mögliche werden lässt, ist gewiss kein einfacher Job.










