PfadnavigationHomeSportFußballBundesligaHamburger SVWitwe von „Uns Uwe“ gestorben„Bei weitem nicht nur als Spielerfrau bekannt“ – Hamburg und der HSV trauern um Ilka SeelerStand: 12:01 UhrLesedauer: 2 MinutenIlka und Uwe Seeler im Oktober 2021. „Uns Uwe“ starb im Juli 2022. Sein Klub würdigte ihn als „größten HSVler aller Zeiten“Quelle: picture alliance/dpa/Christian CharisiusIlka Seeler hatte über Jahrzehnte die Karriere von Uwe Seeler maßgeblich mitgeprägt. Ihr Mann sagte einst, sie hätte genauso viel Erfolg an seinen Erfolgen wie er selbst. In der Nacht auf Freitag ist die 89-Jährige nun friedlich eingeschlafen.Jetzt ist sie wieder bei ihrem „Dicken“, wie sie ihn immer liebevoll nannte. Der HSV trauert um Ilka Seeler, Witwe von Klub-Legende „Uns Uwe“ (starb am 21. Juli 2022). Im Alter von 89 Jahren ist sie in ihrem Zuhause in Norderstedt (Schleswig-Holstein) vor den Toren Hamburgs in der Nacht von Donnerstag auf Freitag im Kreis der Familie friedlich eingeschlafen.Am 18.2.1959 hatten Ilka (geborene Buck) und Uwe in Hamburg geheiratet. Sie war früher Amateur-Handballtorhüterin beim HSV, beide lernten sich beim HSV-Silvesterball 1953 kennen. Drei Töchter entsprangen der Ehe: Kerstin, Helle und Frauke, die Mutter des ehemaligen HSV‑Profis Levin Öztunali. Im großen Interview zum 80. Geburtstag schwärmte Ilka: „Ich wäre gern noch mal wieder jung. Dann hätte ich mein Mäuschen gleich wieder geheiratet.“ Uwe Seeler sagte: „Ilka hat genauso viel Anteil am Erfolg meiner Karriere wie ich selbst. Ilka hat hundert Prozent Anteil an allem.“Der HSV würdigte sie in einer Mitteilung: „Wenn HSV-Idol Uwe Seeler von seiner ,besseren Hälfte‘ sprach, schüttelte sie meistens schelmisch lächelnd den Kopf und sagte: ,Tüddel doch nicht rum!‘ Ilka Seeler, die Hamburgs besten Fußballer aller Zeiten 1959 heiratete, war über Jahrzehnte die treue Seele an seiner Seite. Ob als Ehefrau, Mutter der gemeinsamen Kinder, Handballerin, Aufpasserin, später auch Unternehmerin, Oma und Ur-Oma – Ilka war bei Weitem nicht nur als Spielerfrau des berühmtesten HSV-Fußballers bekannt und beliebt. Sie war kein Anhängsel, sondern eine eigenständige, starke Frau, die auch nach Uwes Tod im Jahr 2022 Freundschaften pflegte und das Wohl der Familie über alles stellte.“Ihr „verschmitztes Lächeln, ihre sportliche Begeisterung und ihre klare, direkte Art bleiben uns stets in Erinnerung und machen sie unvergessen. Ruhe in Frieden, liebe Ilka“, schrieb der Klub.Mehr in Kürze.bm/pk