Geht es um eine neue Erbschaftsteuer, erhitzen sich die Gemüter schnell. Vielleicht hat sich die Koalition bei ihren Beschlüssen im Koalitionsausschuss auch deshalb nicht an das Thema rangetraut. Denn während es durchaus Menschen gibt, die eine 100-prozentige Erbschaftsteuer für gerecht halten, heißt es auf der anderen Seite: Bald müssen sich Menschen verschulden, wenn sie das Haus der Oma erben und vermieten wollen. Eine neue Untersuchung des Netzwerks Steuergerechtigkeit legt nahe, dass Letzteres nicht der Fall ist. Die Analyse, die das Netzwerk im Auftrag der Rosa-Luxemburg-Stiftung gemacht hat und die der SZ vorab exklusiv vorliegt, besagt: Wer ein Haus oder eine Wohnung erbt, kann die Steuer in vielen Fällen problemlos bezahlen.
Erbschaftssteuer: Studie zeigt, wer ein Haus erbt, kann auch Steuern dafür zahlen
Das sagt eine neue Analyse, die der SZ vorab vorliegt. Was daran stimmt – und was kritisch zu sehen ist.








