Das Naval Air Warfare Center Aircraft Division (NAVCAD) und das Fleet Readiness Center Southwest (FRCSW) haben ein 3D-Druckverfahren entwickelt, mit dem Verbundwerkstoffteile an F/A-18 Super Hornet Kampfjets repariert werden können. Dabei werden speziell geformte Verbundstoffflicken vor Ort mit industriellen 3D-Druckern ausgedruckt und montiert. Die sonst übliche, teils wochenlange Reparaturzeit verkürze sich dadurch um 50 Prozent.

Das bisherige Reparaturverfahren bei Defekten an Verbundwerkstoffteilen wie etwa Triebwerksraumklappen eines F/A-18-Kampfflugzeuges der U.S. Navy ist sehr zeitintensiv. Die Teile müssen demontiert und von mitunter fern abgelegenen Basen um die halbe Welt in Instandsetzungseinrichtungen in die USA transportiert werden. Oder aber spezialisierte Techniker müssen eingeflogen werden, die die Reparaturen dann auch vor Ort erledigen können. In beiden Fällen müssen die Super Hornets für längere Zeit am Boden bleiben, was die Kampfkraft der Truppe verringert.

Kampfjets wieder schneller einsatzbereit

Die NAVCAD und das FRCSW haben ein 3D-Druckverfahren entwickelt, mit denen Flicken aus Verbundstoff hergestellt werden können. Die passenden industriellen 3D-Drucker seien bereits weltweit an 22 Wartungsstandorten der Navy verfügbar und im Einsatz. Die Flugzeuge können entsprechend dort repariert werden, wo sie operieren. Der zeit- und kostenintensive Transport zu den Instandsetzungsstandorten in den USA entfalle dadurch. Die Reparaturzeit verkürze sich dadurch deutlich. NAVCAD und FRCSW sprechen in diesem Zusammenhang von einer Reduktion der Reparaturzeit von 50 Prozent. Die Einsatzbereitschaft der Kampfjets könne so schneller wiederhergestellt werden.