Hamburg (dpa/lno) - Im Zusammenhang mit den hohen Temperaturen der vergangenen Tage hat der Hamburger Tierschutzverein für einige Vogelarten einen Aufnahmestopp verhängt. Nach Angaben einer Pressesprecherin platzen die Aufnahmestationen aus allen Nähten. Möwen, Drosseln und sonstige kleine Vogelarten könnten nicht mehr aufgenommen werden. Allein am vergangenen Hitze-Wochenende seien 30 Mauersegler im Tierschutzverein abgegeben worden, viele von ihnen dehydriert.Problematisch sei der zeitliche Zusammenhang zwischen Brutzeit und Hitze. Wenn sich in der Sonne die Nester mit Jungtieren stark aufheizen, könnten die Küken die Nester früher als üblich verlassen, um einer Überhitzung zu entgehen.Hilfsbereite Naturfreunde mahnte die Pressesprecherin zur Vorsicht. Nicht jeder ausgebüxte Nestling brauche Hilfe. Die Grundregel laute: Wenn der Vogel „nicht blutet oder verletzt ist“, solle er in Ruhe gelassen werden. Oft würden die Eltern ihre Jungtiere aus der Luft weiterhin versorgen und beschützen.© dpa-infocom, dpa:260703-930-325818/1
Tierschutz am Limit - Aufnahmestopp für Vögel nach Hitze
Hamburg (dpa/lno) - Im Zusammenhang mit den hohen Temperaturen der vergangenen Tage hat der Hamburger Tierschutzverein für einige Vogelarten einen Aufnahmestopp verhängt. Nach Angaben einer Pressesprecherin platzen die Aufnahmestationen aus allen Nähten. Möwen, Drosseln und sonstige kleine Vogelarten könnten nicht mehr aufgenommen werden. Allein am vergangenen Hitze-Wochenende seien 30 Mauersegler im Tierschutzverein abgegeben worden, viele von ihnen dehydriert.Problematisch sei der zeitliche Zusammenhang zwischen Brutzeit und Hitze. Wenn sich in der Sonne die Nester mit Jungtieren stark aufheizen, könnten die Küken die Nester früher als üblich verlassen, um einer Überhitzung zu entgehen.Hilfsbereite Naturfreunde mahnte die Pressesprecherin zur Vorsicht. Nicht jeder ausgebüxte Nestling brauche Hilfe. Die Grundregel laute: Wenn der Vogel „nicht blutet oder verletzt ist“, solle er in Ruhe gelassen werden. Oft würden die Eltern ihre Jungtiere aus der Luft weiterhin versorgen und beschützen.© dpa-infocom, dpa:260703-930-325818/1








