Der Traum vom Eigenheim wird für viele Menschen in Deutschland immer schwerer erreichbar. Steigende Bauzinsen und hohe Immobilienpreise verschlechtern die Bedingungen insbesondere für Erstkäufer.Außerhalb der Metropolen gibt es jedoch Regionen mit vergleichsweise bezahlbaren Immobilien. Laut Erschwinglichkeitsbarometer könnten sich rund 39 Prozent der 30- bis 44-jährigen Miethaushalte die laufende Finanzierung leisten.Das größte Hindernis ist jedoch das notwendige Eigenkapital. Im Schnitt werden inzwischen rund 131.000 Euro benötigt.Hamburg kämpft weiter mit knappem Wohnraum und steigenden Mieten. Welche Trendviertel nördlich der Elbe gute Konditionen bieten und wo neue Quartiere entstehen, lesen Sie hier.München bleibt der teuerste Immobilienmarkt Deutschlands. Warum trotz hoher Nachfrage Zweifel wachsen und große Neubauprojekte nur langsam vorankommen, lesen Sie hier.Berlin bleibt für Investoren attraktiv, doch der Wohnungsbau hält mit der Nachfrage nicht Schritt. Welche Stadtteile besonders im Fokus stehen und welcher neue Trend sich abzeichnet, lesen Sie hier.Frankfurt, München, Berlin, Düsseldorf. Ein reetgedecktes Friesenhaus auf Amrum, skandinavisch eingerichtet, Dünen vor der Tür: Für die meisten Menschen ist eine solche Immobilie allenfalls ein Urlaubstraum. An einen Kauf ist nicht zu denken. Bis Ende August aber gibt es einen ungewöhnlichen Weg zu dem Haus im Wert von 1,9 Millionen Euro: per Losglück.Die „Traumhausverlosung“, betrieben vom Hamburger Unternehmen Dreamify, schreibt seit 2024 mehrmals im Jahr eine schlüsselfertige Luxusimmobilie aus; das Amrumer Haus ist bereits die neunte Runde. Auch Konkurrent Omaze, der im Vereinigten Königreich seit 2020 ein Millionengeschäft betreibt, verlost seit 2025 in Deutschland vergleichbare Häuser – mit großem Erfolg.Denn so unwahrscheinlich der Gewinn eines solchen Hauses auch ist, für viele Deutsche ist er mittlerweile gefühlt die realistischere Aussicht als der Kauf eines Hauses.Der Traum vom eigenen Haus rückt für eine wachsende Zahl von Menschen in weite Ferne. Zum einen, weil seit dem Ausbruch des Irankriegs die Bauzinsen wieder steigen. Zum anderen, weil an vielen Orten in Deutschland die Immobilienpreise die Rekordstände von Anfang 2022 erreichen.Wo lohnt sich ein Kauf jetzt noch? Und was müssen Käufer beachten, um nicht auf das falsche Objekt zu setzen? Um darauf Antworten zu finden, hat das Handelsblatt mit Immobilienmanagern, Analysten und Maklern gesprochen und aktuelle Zahlenreihen und Studien ausgewertet. Darunter auch die Daten des Analysehauses vdp Research, das exklusiv für das Handelsblatt die Preisentwicklungen in 13 deutschen Großstädten auf Ebene der einzelnen Stadtviertel analysiert hat.