Zwei Monate lang hat der Staat auf 1,6 Milliarden Euro verzichtet und den Verbrenner-Verkehr mitten in einer Ölkrise gefördert. Ein Teil, vermutlich um die 100 bis 200 Millionen Euro, blieb bei der Mineralölindustrie hängen, die ausgerechnet beim Diesel die eingesparte Energiesteuer nicht vollständig weitergegeben hat. Ausgerechnet, weil Handwerksbetriebe oder Logistikunternehmen, die wirklich auf ihre Dieselfahrzeuge angewiesen sind, von der Aktion relativ wenig hatten. Zum Glück ist der Tankrabatt Geschichte. Aber sogleich sind Benzin und Diesel wieder deutlich teurer, und sogleich schauen wieder alle auf die Zapfsäule. Auch die Politik.
Benzinpreise: Tankrabatt, Tankpreisdeckel – das bringt doch alles nichts
Sollte der Staat die Spritpreise mit einem Preisdeckel begrenzen, wie es Luxemburg macht? Lieber nicht.









