Vor dem Abgeordnetenhaus kündigt Fridays for Future mit Blick auf die Wahlen Aktionen an. Klimaschutz dürfe keine Frage des sozialen Status sein.

Pressekonferenz von Fridays for Future. Im Hintergrund das Abgeordnetenhaus

Bernd von Jutrczenka/dpa

Gefühlt im Minutentakt fahren Reisebusse vorbei. Von ihren Sitzen aus können die Touristen einen Blick hinter die riesige Plakatwand werfen, mit der Fridays for Future (FFF) die Pressekonferenz zur Fahrbahnseite abgeschirmt hat. Lieber hätte man die Medien auf der anderen Seite, vor dem Abgeordnetenhaus, empfangen, wo an diesem Donnerstagvormittag zum letzten Mal vor der Sommerpause das Landesparlament tagt, sagt Luisa Neubauer bei der Begrüßung. Aber die Polizei habe ihnen den Platz neben dem Martin Gropius-Bau zugewiesen.

Was sich letztlich als Vorteil erweist. Angenehm schattig und kühl ist es dort unter den Platanen, während auf den Vorplatz des Abgeordnetenhauses die Sonne knallt. Passend zum Thema der Pressekonferenz, bei der FFF im Vorfeld der Abgeordnetenhauswahl ihre Forderungen an die Berliner Landespolitik präsentiert. Unterdessen wird an der Plakatwand emsig weitergemalt. Forderungen wie Berlin für Zukunft statt fossiler Lobby, für soziale Sanierung, Klima und Bildung statt Luxuswohnungsbau und Kürzungen sind dort versinnbildlicht.