Die Europäische Weltraumorganisation (European Space Agency, ESA) hat die Mission des Satelliten Sentinel-1A beendet, er war der erste Satellit der europäischen Copernicus-Konstellation und lange über die geplante Dauer im Einsatz.
Sentinel-1A flog am 3. April 2014 ins All und kreiste auf einer polnahen Bahn in einer Höhe von 700 Kilometern über der Erde. Seine Mission war auf sieben Jahre angelegt, am Ende wurden laut ESA zwölf daraus. Der operative Einsatz von Sentinel-1A endete am 29. Juni 2026, wie das Kontrollzentrum der ESA in Darmstadt bestätigte. In den kommenden Monaten wird das Absenken der Umlaufbahn eingeleitet, sodass der Satellit in einigen Jahren beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre verglühen wird.
Das letzte von Sentinel-1A aufgenommende Bild: Radaraufnahme von Melbourne
(Bild: Copernicus Sentinel data, processed by ESA (CC BY-SA 3.0 IGO))
Sentinel-1A war mit einem C-Band-SAR (Synthetic Aperture Radar) ausgestattet, mit dem er Tag und Nacht sowie bei jedem Wetter hochauflösende Radarbilder von der Erde aufnahm: Er überwachte beispielsweise das arktische Meereis und Gletscherbewegungen, er erfasste Ölverschmutzungen oder kartierte Überschwemmungen und unterstützte Katastropheneinsätze.







