Nachdem die Eigentümer, die schwedische Investitionsgruppe EQT und der kanadischen Pensionsfonds Omers im April 1,2 Milliarden Euro zugesagt hatten, ist der Prozess zur Refinanzierung der Deutschen Glasfaser (DG) nun abgeschlossen. Das teilte die DG am Montag in einer Pressemitteilung mit. Bestätigt wurde die Refinanzierung durch den zuständigen Londoner High Court.

Damit soll das Unternehmen bis Mitte der 2030er-Jahre durchfinanziert sein. Das bedeutet, es ist genug Geld vorhanden, um das laufende Geschäft aufrechtzuerhalten und die bestehenden Verbindlichkeiten zu zahlen.

Den Fokus bei der DG will man in Zukunft darauf legen, das Unternehmen von einer Glasfaserausbaufirma zu einem kundenorientierten Breitband-Anbieter zu machen. Unternehmensvertreter sprechen von einer neuen Phase für die Deutsche Glasfaser.

Personelle Veränderungen

Im Zuge der Neuausrichtung verlässt außerdem der aktuelle CEO Andreas Pfisterer die DG. Man einigte sich nach Unternehmensangaben einvernehmlich auf eine Trennung. Wer den Posten von ihm übernimmt, ist bisher nicht klar. In der Zwischenzeit agiert Jens Schulte-Bockum als Geschäftsführer.