Die WM, das größte Sportevent der Welt, läuft– und sie ist umfangreicher als je zuvor. Klar, dass sie somit auch die meisten Geschichten liefert. Wie man da nur hinterherkommen soll? Keine Sorge, wir fassen sie in unserem WM-Splitter für Sie jeden Tag zusammen
Internes Donnerwetter zeigt Wirkung
Der Frust über den zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand gegen den Senegal im Sechzehntelfinale war den Belgiern deutlich anzumerken. Während einer Trinkpause in der 70. Minute gerieten Kapitän Youri Tielemans und Leonardo Trossard in der Nähe der belgischen Ersatzbank heftig aneinander. Das Wortgefecht eskalierte so weit, dass kurzzeitig der Eindruck entstand, die beiden könnten sogar handgreiflich werden. Dazu kam es jedoch nicht: Romelu Lukaku schritt rechtzeitig ein, beruhigte die Situation und trennte seine Teamkollegen.Im Nachhinein schien das interne Donnerwetter eine Art Weckruf gewesen zu sein. In der Schlussphase kämpften sich die „Roten Teufel“ eindrucksvoll zurück. Tielemans verkürzte in der 86. Minute, ehe Lukaku nur drei Minuten später den 2:2-Ausgleich erzielte und die Partie in die Verlängerung rettete.Dort hatten die Belgier schließlich das glücklichere Ende für sich. In der 125. Minute erhielten sie einen Elfmeter, den Tielemans sicher zum 3:2-Endstand verwandelte. Damit zog Belgien nach einer spektakulären Aufholjagd ins Achtelfinale ein und die starken Senegalesen müssen die Segel streichen.














