Sie können mehr als zehn Kilo schwer und mit ausgestreckten Tentakeln bis zu einem Meter lang werden: Die Riesensepien sind in ganz Südaustralien heimisch, zu ihren Ehren wird in der Stadt Whyalla sogar das Cuttlefest gefeiert. Doch in diesem Jahr steht es nicht gut um den Giant Australian Cuttlefish, der sich gewöhnlich zwischen steinigen Riffen, Seegräsern oder über schlammigem Meeresboden in einer Tiefe von bis zu 100 Metern aufhält.

Normalerweise versammeln sich am weltberühmten Haupt-Laichplatz der Riesensepien im Upper Spencer Gulf bei Whyalla jeden Winter Zehntausende dieser Tiere, um ihre Eier geschützt unter Felsvorsprüngen abzulegen.

Giftige Algenblüte mit drastischen Auswirkungen

Doch in diesem Jahr haben Taucher entlang der Küste nur etwa zwei Dutzend der Kopffüßer gesichtet, was bei Einheimischen und Wissenschaftlern Besorgnis auslöst, wie unter anderem der Guardian berichtet. Die genaue Ursache sei schwer zu ermitteln, Experten halten aber eine verheerende, giftige Algenblüte für wahrscheinlich, die schon im vergangenen Jahr zu einem massenhaften Sterben von Meerestieren an der Südküste Australiens führte.

Eine verheerende Algenblüte hat in Südaustralien für ein massenhaftes Fischsterben gesorgt.