In Thailand soll ein Kind mit dem Pick-up seiner Eltern in eine Pilgergruppe gerast sein, dabei kamen Berichten zufolge acht buddhistische Mönche ums Leben. Weitere 13 Mönche seien bei dem Unglück in der Provinz Mukdahan an der Grenze zum Nachbarland Laos teils schwer verletzt worden, berichten mehrere Medien unter Berufung auf lokale Behörden. Fünf Mönche starben demnach noch an der Unfallstelle, drei weitere erlagen später im Krankenhaus ihren Verletzungen.
Nach Polizeiangaben war der elf Jahre alte Junge ohne die Erlaubnis seiner Eltern mit dem Pick-up losgefahren. Auf der Straße habe er die Kontrolle über den Wagen verloren und sei in die Pilgergruppe gerast. Die Gruppe aus 35 Mönchen und 5 Laien war laut Polizei während einer Pilgerreise auf einer Straße in der Provinz Mukdahan unterwegs.Das Fahrzeug werde nun forensisch untersucht, um die genaue Ursache zu ermitteln, sagte Polizeichef Pairoj. Die Polizei werde zudem die Eltern befragen. Der Junge soll auf einer Polizeistation vernommen werden.
Aufnahmen einer Überwachungskamera zeigen, wie die Mönche in einer Reihe am Straßenrand entlanggehen, bevor der Pick-up in die Gruppe fährt. Einige Mönche berichteten der Polizei zufolge hinterher, sie hätten beobachtet, wie das Fahrzeug ausgeschert und von der Straße abgekommen sei.Gouverneur nimmt Eltern in die PflichtPilgerwanderungen gehören in Thailand zur buddhistischen Tradition. Mönche legen dabei oft weite Strecken zu Fuß zurück, um Tempel mit Reliquien zu besuchen, zu meditieren oder an religiösen Zeremonien teilzunehmen. Im überwiegend buddhistischen Königreich genießen Mönche in der Gesellschaft hohes Ansehen.










