Das Dilemma aller Film-Fortsetzungen greift auch dann, wenn man mal mit einer sehr hübschen und vor allem originellen Idee angefangen hat: Es ist sehr schwer, eine Figur neu zu erfinden, ohne ihre Fans vor den Kopf zu stoßen. Und Millie Bobby Browns Enola Holmes, Sherlocks aufmüpfige zwanzig Jahre jüngere Schwester, die sich mit erstaunlichem feministischen Selbstbewusstsein für einen Teenager des ausgehenden 19. Jahrhunderts in ihre Ermittlungen stürzt, hat haufenweise Fans. Und die Idee, ein junges Mädchen alle Konventionen des viktorianischen Englands durchrütteln zu lassen, war ja auch richtig gut.
"Enola Holmes 3" bei Netflix: Ohne sie wäre der große Sherlock erledigt
Wohl dem, der eine Schwester hat: Millie Bobby Brown ermittelt wieder in „Enola Holmes 3“. Diesmal soll sie heiraten.














