Am Vortag, sagt Sylvain Timasina am Telefon, habe es wieder drei Tote gegeben in seiner Familie. Seine Tante, 62 Jahre alt, seine Cousine, 32, sein Cousin, 46, alle an einem einzigen Tag. Insgesamt seien damit schon 20 seiner engen Verwandten an Ebola gestorben, seit die Erkrankung im Osten der Demokratischen Republik Kongo ausgebrochen ist. Wieder ausgebrochen, muss man sagen, der letzte große Ausbruch im Land ist ja erst ein paar Jahre her. „Ich bin einfach nur traumatisiert“, sagt Timasina.
Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo: Wie geht es weiter?
Im Kongo wurden über 1200 Ebola-Fälle und 360 Todesopfer gezählt. Verzögerte Diagnosen, mangelndes Vertrauen, politische Unsicherheit und Goldminen erschweren die Kontrolle.







