Der Berliner Senat hat sich am Dienstag, dem 30. Juni 2026, erneut mit dem künftigen Betrieb des Spreeparks befasst. Grundlage ist ein Bericht an das Abgeordnetenhaus zur Umsetzung des Betriebskonzepts auf eigenwirtschaftlicher Basis. Der Park im Plänterwald soll im Frühjahr 2027 wieder öffnen – als Ort für Kunst, Kultur und Natur, betrieben von der landeseigenen Grün Berlin GmbH.Es ist bereits die zweite Senatsbefassung binnen eines Jahres. Neu ist vor allem ein Wort: „Umsetzung“. Aus dem Konzept soll nun Betrieb werden.Damit rückt eine Frage nach vorn: Wie lässt sich dieser Ort betreiben, ohne dauerhaft zum Zuschussfall zu werden?

So soll sich der Spreepark finanzieren

Der künftige Park wird eintrittspflichtig. Gastronomie und Kioske sollen dauerhaft an Dritte verpachtet werden, Veranstaltungsflächen zeitweise an externe Betreiber gehen.Aus diesen Einnahmen will Berlin so viel erlösen, dass der Zuschussbedarf möglichst klein bleibt. Das Konzept wurde in einem öffentlichen Beteiligungsverfahren abgestimmt.Verbindlich sind dabei die Förderbedingungen. Geld fließt aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ und aus einem Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Einrichtungen in Sport, Jugend und Kultur.