FilterGeldautomat in Rodgau gesprengtRodgau. In Nieder-Roden in Rodgau (Kreis Offenbach) haben Unbekannte einen Geldautomaten in einer Bankfiliale gesprengt. „Anwohner hatten einen lauten Knall gehört“, teilte die Polizei mit. „Mindestens zwei Personen seien mit Taschenlampen in den Räumlichkeiten unterwegs gewesen, ehe sie in den vor der Bank wartenden Fluchtwagen stiegen und sich davonmachten“, hieß es in der Mitteilung der Polizei.Nach der Tat am frühen Mittwochmorgen sei bei der Fahndung auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz gewesen. Ob und wenn ja, wie viel Beute die Täter machten, sei noch nicht bekannt, teilte die Polizei weiter mit. Sie bittet Zeugen, sich zu melden. (dpa)Kühlere Nächte in HessenOffenbach. Nach mehreren Hitzetagen kann Hessen durchschnaufen: Es kühlt vor allem nachts deutlich ab. Am Mittwoch können noch einzelne Schauer und Gewitter über das Land ziehen, wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach mitteilte. In der Nacht zum Donnerstag sinken die Temperaturen auf Tiefstwerte zwischen 14 und 9 Grad. Für viele dürfte das nach einigen Tropennächten in der vergangenen Woche eine angenehme Abwechslung sein. Tagsüber steigen die Temperaturen am Donnerstag auf 25 bis 30 Grad. Laut Wetterdienst soll der Tag trocken und heiter starten. Am Nachmittag ziehen laut der Vorhersage aus Nordwesten dichtere Wolkenfelder auf, sodass es zeitweise regnen kann.Auch in der Nacht zum Freitag kühlt es mit Tiefstwerten zwischen 14 und 9 Grad deutlich ab. Der Tag wird etwas freundlicher, es bleibt meist trocken. Die Höchstwerte liegen laut Vorhersage zwischen 22 und 27 Grad. Und wer schnell friert, könnte das Fenster in der Nacht zu Samstag vielleicht sogar zulassen: Die Tiefsttemperaturen liegen laut Vorhersage dann zwischen 12 und 7 Grad. (dpa)Frühere Klinik in Bad Soden-Salmünster in BrandBad Soden-Salmünster. Eine leerstehende Klinik ist in Bad Soden-Salmünster (Main-Kinzig-Kreis) in Brand geraten. Am Dienstagabend meldeten Zeugen zunächst einen brennenden Rollstuhl auf der Straße, wie die Polizei mitteilte. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte auch ein Feuer im Inneren der Klinik fest, hieß es. Die Feuerwehr war den Angaben zufolge mehrere Stunden im Einsatz. Den Schaden schätzt die Polizei auf rund 200.000 Euro.Laut Polizei hatte ein Zeuge unmittelbar vor dem Brand zwei Jugendliche im Bereich der Klinik beobachtet. Ob diese für das Feuer verantwortlich waren, werde ermittelt, so die Polizei. Sie sucht nach Zeugen. (dpa)Sechsjähriger in Babenhausen bei Unfall mit E-Scooter verletztBabenhausen. Ein sechs Jahre alter Junge ist in Babenhausen mit seinem E-Scooter von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei war er am späten Abend auf der Straße unterwegs, als das Auto aus bislang ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn geriet und das Kind erfasste.Statt sofort anzuhalten, fuhr der Mann zunächst weiter. Wenig später hielt er jedoch in Sichtweite der Unfallstelle an und lief zu dem verletzten Jungen zurück.Der Sechsjährige kam nach der Erstversorgung ins Krankenhaus. Er war laut Polizei nicht unbegleitet unterwegs gewesen, stand aber allein auf dem Roller. Nähere Angaben zum Hergang des Unfalls konnte die Polizei auf Nachfrage zunächst nicht machen. (dpa)Hessische Spargelbauern zufrieden mit ErnteFriedrichsdorf. Die hessischen Spargelbauern bewerten die diesjährige Saison insgesamt als gut. „Im Wesentlichen konnte die Ernte gut vermarktet werden, da Angebot und Nachfrage weitgehend zusammenpassten“, sagte die Sprecherin des Bauernverbandes, Marie-Claire von Spee, auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Es habe keine nennenswerten Übermengen gegeben und keine zu großen Probleme. An Pfingsten und zum Ende der Saison seien allerdings die sehr heißen Tage anspruchsvoll für die Betriebe gewesen. So habe man die Arbeitszeiten der Erntehelfer in die frühen Morgenstunden gelegt. „Das größte Problem der Betriebe sind nach wie vor die zu hohen Produktionskosten, vor allem durch die stark steigenden Mindestlöhne bei gleichzeitigem sehr großem Preisdruck durch den Lebensmitteleinzelhandel“, sagte von Spee. Das passe nicht zusammen und führe zunehmend zu geringeren Anbauflächen und zum Ausstieg einiger Betriebe. Kunden hätten aber angemessene Preise für qualitativ hochwertige Ware in der Direktvermarktung akzeptiert. Die Spargelernte beginnt in Deutschland normalerweise in der zweiten Aprilhälfte und dauert traditionell bis zum „Johannistag“ am 24. Juni. Mittlerweile beginnt sie meist bereits im März und der Verkauf dauert über den Johannistag hinaus. In Hessen gab es schon vor Ostern Spargel zu kaufen. (dpa)Marburg: 88 Jahre alter Autofahrer fährt durch SchaufensterscheibeIm Marburger Stadtteil Cappel ist ein 88 Jahre alter Autofahrer in eine Schaufensterscheibe gefahren und erst im Geschäft zum Stehen gekommen. Wie das Polizeipräsidium Mittelhessen mitteilte, fuhr der Mann am Vormittag mit seiner gleichaltrigen Beifahrerin zunächst auf den Kundenparkplatz des Geschäfts. Dann sei er aus bislang ungeklärter Ursache weiter durch die Schaufensterscheibe gefahren.Im Geschäft erlitten demnach eine 45 Jahre alte sowie eine 52 Jahre alte Frau einen Schock. Sie seien vorsorglich ins Krankenhaus gebracht worden, hieß es. Zur Höhe des Sachschadens machte die Polizei zunächst keine Angaben. (dpa)Hitzeaktionsplan soll auf Extrem-Temperaturen vorbereitenMit dem im Februar 2023 veröffentlichten Hessischen Hitzeaktionsplan sollen die Menschen und auch Strukturen im Bundesland auf extreme Hitzeereignisse wie in den vergangenen Tagen vorbereitet werden. Er fußt auf der Erkenntnis, dass heiße Tage mit Temperaturen von über 30 Grad Celsius in Verbindung mit sogenannten Tropennächten, in denen die nächtlichen Temperaturen nicht unter 20 Grad sinken, sowie langanhaltende Hitzewellen eine Gefahr für die menschliche Gesundheit darstellen. Grundlage für den Hessischen Hitzeaktionsplan waren die im März 2017 veröffentlichten Handlungsempfehlungen des Bundesumweltministeriums. Zu den Kernelementen gehören etwa die Nutzung eines Hitzewarnsystems, die Reduzierung von Hitze in Innenräumen, der Fokus auf besonders gefährdete Menschen, die Beachtung des Themas in der Stadtplanung und im Bauwesen sowie die Vorbereitung der Gesundheits- und Sozialsysteme. (dpa) Kein Wassernotstand mehr in OffenbachOffenbach. Der Wassernotstand in der Stadt und im Kreis Offenbach ist aufgehoben worden. Die Versorgung sei wieder stabil, hieß es in einer Mitteilung der Stadt. Der Wasserverbrauch sei seit dem Wochenende deutlich gesunken. „Der Ferienbeginn, die Unterstützung der Bevölkerung, weniger Wasser zu verbrauchen, und die zurückgehenden Temperaturen lassen eine weitere Normalisierung der Lage in den nächsten Tagen erwarten.“ Deshalb habe der Zweckverband Wasserversorgung Stadt und Kreis Offenbach (ZWO) den Wassernotstand aufgehoben, die Trinkwasserampel sei auf Gelb zurückgesetzt worden. Die extrem hohen Temperaturen über einen langen Zeitraum hatten enormen Verbrauch von Trinkwasser geführt. Der Wasserverbrauch „steigt in nie dagewesener Weise drastisch an“, hieß es am vergangenen Freitag. Daher hatten Stadt und Kreis den Wassernotstand ausgerufen. So wurde etwa appelliert, das öffentliche Trinkwassernetz nur im absolut notwendigen Maß zu nutzen. (dpa) Mann schießt auf Waldweg mit Schreckschusswaffe Rüsselsheim. Ein 35 Jahre alter Mann hat mit Schüssen einer Schreckschusswaffe auf einem Waldweg in Rüsselsheim einen Einsatz der Polizei ausgelöst. Anwohner hatten die Ordnungshüter wegen der Schussgeräusche alarmiert. Der Mann wurde am Montagabend vorläufig festgenommen und ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Die Ermittlungen zu den Hintergründen laufen laut Polizei noch. Verletzte gab es nicht. (dpa) Frau von Güterzug erfasst und schwer verletztNidderau. Eine Frau ist in der Nähe des Bahnhofs in Nidderau (Main-Kinzig-Kreis) von einem Güterzug erfasst und schwer verletzt worden. Der Unfall ereignete sich am späten Montagabend. Die Frau wurde nach Angaben eines Polizeisprechers mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Die Hintergründe des Unfalls seien noch unklar. (dpa)Schauer und Gewitter am NachmittagOffenbach. Einzelne Schauer oder Gewitter mit Starkregen und stürmischen Böen sind in Hessen ab dem Nachmittag möglich. Vor allem am Abend gibt es nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ein geringes Unwetterpotenzial. Der Tag startet heiter bis wolkig und weitgehend niederschlagsfrei. Die Höchsttemperaturen betragen laut DWD bei 29 bis 32 Grad. Im höheren Bergland liegen die Werte um 26 Grad. Abseits von Schauern und Gewittern weht der Wind meist schwach aus unterschiedlichen Richtungen. Am Mittwoch wird es laut der Wettervorhersage wechselnd bewölkt. Vor allem im Norden von Hessen sind einzelne Schauer und kurze Gewitter nicht ausgeschlossen. Die Höchsttemperaturen liegen bei 23 bis 28 Grad, in Gipfellagen um 20 Grad. (dpa)Neuer Kelten-Fund in Nidderau: reich ausgestattete GräberNidderau. Spannende keltische Funde häufen sich derzeit in Hessen – nun gibt es eine neue archäologische Entdeckung in Nidderau im Main-Kinzig-Kreis: Bei den Vorbereitungen für die Erweiterung eines Gewerbegebiets ist dort ein keltisches Gräberfeld entdeckt worden, wie der Landkreis mitteilte. Fachleute legten die Fundstätte frei. Sie umfasse insgesamt acht Bestattungen und dürfte aus dem 5. oder 4. Jahrhundert vor Christus stammen, sagte der für den Main-Kinzig-Kreis zuständige Bezirksarchäologe Hardy Prison der Deutschen Presse-Agentur.Hintergrund der Entdeckung waren archäologische „Routinegrabungen“ als Vorbereitung für die Baumaßnahmen. In diesem Rahmen seien Pläne an verschiedene Behörden gegangen, darunter die Untere Denkmalschutzbehörde des Main-Kinzig-Kreises sowie die Abteilung Hessenarchäologie des Landesamtes für Denkmalpflege. Da es in der Nachbarschaft bereits bekannte archäologische Fundstellen gebe – so auch direkt in Nidderau ein weiteres bekanntes Gräberfeld – sei der künftigen Bebauung nur unter der Auflage einer vorherigen archäologischen Ausgrabung zugestimmt worden. Bronzeschmuck, Lanze und SchwertTatsächlich entdeckten die Fachleute zu Beginn der Untersuchungen einige Vorratsgruben und Spuren ehemaliger Holzhäuser aus dem 8. Jahrhundert vor Christus, also der beginnenden Eisenzeit. Dies sei angesichts der Vielzahl vergleichbarer Denkmäler im Rhein-Main-Gebiet noch kein ungewöhnliches Ergebnis gewesen, hieß es in der Mitteilung des Landkreises. Vor wenigen Tagen und kurz vor dem eigentlich geplanten Grabungsende seien dann die reich ausgestatteten Gräber entdeckt worden, darunter vermutlich mehrere Frauengräber, die kostbaren Schmuck aus Bronze enthalten hätten. „Vor allen Dingen ein Grab stach heraus: Dem wohl männlichen Verstorbenen hatte man neben einem Gefäß auch Schmuck, eine Lanze und ein Schwert mitgegeben.“ Richter schickt mutmaßlichen Dealer aus Gießen in U-HaftGießen. Über viele Wochen hat ein 25 Jahre alter Mann aus Jamaika mitten in Gießen mutmaßlich Drogen verkauft - mittlerweile sitzt der Mann in Untersuchungshaft. Wie die Polizei berichtet, hatten Ermittler den Mann schon längere Zeit beobachtet und mit ihm wegen Drogendelikten zu tun gehabt. Demnach soll der Jamaikaner besonders im Lahnufer in der Nähe eines Altenheim die Rauschmittel verkauft haben. Beamte der angesichts der in der Innenstadt zuletzt stark gestiegenen Drogen- und Gewaltkriminalität gebildeten Besonderen Aufbauorganisation kontrollierten ihn mehrfach und observierten ihn verdeckt, wie es weiter heißt. Gemeinsam mit Kollegen des Hessischen Polizeipräsidiums und der Gießener Kriminal- und Schutzpolizei konnten sie ihn schließlich auf frischer Tat ertappen. Ermittler stellten nach Angaben der Polizei bei dem Jamaikaner rund 1035 Gramm Marihuana und 8100 Euro in bar sicher. Dieses Geld stamme mutmaßlich aus Drogengeschäften. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Gießen führten Ermittler den 25 Jahre alten Mann, der über keinen festen Wohnsitz verfügt, einem Haftrichter am Gießener Amtsgericht vor. Der Jurist erließ einen Untersuchungshaftbefehl gegen den mutmaßlichen Dealer. Notfallrettung in Frankfurt ist an der Belastungsgrenze Frankfurt. Die Feuerwehr hat mit dem Informationssystem Katwarn eine Warnung auf alle Handys geschickt, den Notruf nur in dringenden Fällen zu alarmieren. Die Auslastung in der Leitstelle sowie im Rettungsdienst und in den Krankenhäusern in Frankfurt sei weiterhin extrem erhöht. Nach dem außergewöhnlich heißen Wochenende hatten die Notfallretter auf Entlastung gehofft – doch die Zahl der Einsätze sei um 50 Prozent höher als sonst. Die hohen Temperaturen hatten bereits am Wochenende zu einer großen Zahl an hitzebedingten Notfällen geführt. Daneben musste die Feuerwehr zwei Waldbrände bewältigen.Obwohl die Notfallhelfer vorbereitet waren, mussten sie am Samstag und am Sonntag jeweils mehr als 500 Rettungsdiensteinsätze übernehmen. Im Durchschnitt sind es 350 Einsätze pro Tag. Auch am Montag lägen die Zahlen weit über dem, was mit den vorgeplanten Einsatzkräften zu leisten sei, berichtet Markus Röck, Direktor in der Branddirektion Frankfurt. „Wir müssen es ganz deutlich sagen: Die Notfallrettung ist im Ausnahmezustand. Derzeit kommen wir sowohl technisch als auch personell an unsere Grenzen.“ Da die Wetterbedingungen auch in den nächsten Tagen angespannt bleiben werden, bittet die Feuerwehr Frankfurt alle Bürgerinnen und Bürger darum, den Notruf wirklich nur im Notfall zu wählen. (mg.) Radfahrer stirbt nach Kollision mit Bus in ButzbachButzbach. Bei dem Zusammenstoß mit einem Bus auf einer Landstraße bei Butzbach im Wetteraukreis ist ein Fahrradfahrer gestorben. Trotz sofort eingeleiteter Rettungs- und Reanimationsversuche starb der 66 Jahre alte Mann noch an der Unfallstelle, wie die Polizei mitteilte.Demnach habe der Radfahrer am Freitagabend von einem Geh- und Radweg kommend die Landstraße überqueren wollen, als es zu dem Zusammenstoß mit dem Bus gekommen sei. Der Busfahrer und zwei Fahrgäste seien am Ort von Rettungskräften betreut worden. Zur vollständigen Klärung des Unfallhergangs wurde nach Angaben der Polizei ein Sachverständiger hinzugezogen. (dpa)Mehr ladenTickarooLive Blog Software
Geldautomat in Rodgau gesprengt: Aktuelle Nachrichten aus Frankfurt & Hessen | FAZ
Frühere Klinik in Bad Soden-Salmünster in Brand +++ Sechsjähriger in Babenhausen bei Unfall mit E-Scooter verletzt +++ Marburg: 88 Jahre alter Autofahrer fährt durch Schaufensterscheibe +++ Kein Wassernotstand mehr in Offenbach +++ Liveblog zu Rhein-Main und Hessen






