Margit Osterloh ist überzeugt, dass Frauenquoten den Frauen schaden, und Jan Fleischhauer fragt, warum sich immer mehr Deutsche an den Rand gedrängt fühlen: Das sind die besten Sachbücher des MonatsAusserdem zeigt Mikhail Zygar, dass die Sowjetunion gar nie untergegangen ist, Raimund Schulz entdeckt, wie modern die Gestalt des Odysseus ist, und Ronald Reng schwelgt in Erinnerungen an die Fussball-WM 2006.NZZ-Feuilletonredaktion01.07.2026, 05.30 Uhr2 LeseminutenMaryna Terletska / GettyJan Fleischhauer: «Du bist nicht allein»Jan Fleischhauer gehört zu den erfolgreichsten Journalisten Deutschlands. Sein neuestes Buch ist eine Abrechnung mit der Linken – und einer Rechten, die dieser Linken immer ähnlicher wird.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Raimund Schulz: «Odysseus. Mythos und Wahrheit»Bald kommt Christopher Nolans «Odyssey» in die Kinos. Aber wer ist das eigentlich, dieser Odysseus? Der Historiker Raimund Schulz hat ihm ein faszinierendes Buch gewidmet.Mikhail Zygar: «Die Zukunft, die nie kam»Wer hat den Kalten Krieg gewonnen? Niemand, sagt der Publizist Mikhail Zygar. Das autoritäre System habe sich nur äusserlich gewandelt, die nationalen Mythen Russlands erlebten eine Renaissance.Margit Osterloh / Katja Rost: «Bumerang Frauenquote»Die Frauenquote hat mehr Frauen in die Geschäftsleitungen von Schweizer Unternehmen gebracht. Inzwischen würde sie den Frauen aber schaden, sagt die Ökonomin Margit Osterloh.Matthias Uhl: «Wie stark ist Russland wirklich?»Ist Russland so unbesiegbar, wie Putin behauptet? Ist die Nato so schwach, wie sie scheint? Der Historiker Matthias Uhl analysiert Europas Sicherheitslage und räumt mit Mythen auf.Ronald Reng: «Der deutsche Sommer»«Die Welt zu Gast bei Freunden» hiess das Motto der Fussball-WM 2006. Deutschland gab sich offen, entspannt: Der Sportjournalist Ronald Reng erinnert an die denkwürdige Meisterschaft.Tobias Roth / Wolfgang Hörner: «Die hohe Kunst des Schimpfens»Ein Buch erzählt die Geistesgeschichte europäischen Wutbürgertums im Deutschen. Die Nachahmung im Alltag kann allerdings in einigen Fällen kostspielig werden.Niklas Luhmann: «Erziehung. Funktion und System»Alle Bereiche der Gesellschaft hat Niklas Luhmann systematisch erfasst. Mehr als zwanzig Jahre nach seinem Tod erscheint ein Buch, in dem der Soziologe die Absolutierung der Gleichheit infrage stellt.Markus Messling: «Kulturtod und Reparation»Im Umgang mit Denkmälern zeigt sich der Geist einer Zeit. Der Kulturwissenschafter Markus Messling zeigt am Beispiel einer Skulptur die kolonialen Kulturkämpfe des 19. Jahrhunderts.Maria-Sibylla Lotter: «Opfer»Früher wurden Opfer stigmatisiert. Heute gibt es einen Wettbewerb um den Opferstatus. Die Philosophin Maria-Sibylla Lotter und die Journalistin Alice Hasters fragen, warum das so ist und wohin es führt.Passend zum Artikel
Die besten Sachbücher des Monats
Ausserdem zeigt Mikhail Zygar, dass die Sowjetunion gar nie untergegangen ist, Raimund Schulz entdeckt, wie modern die Gestalt des Odysseus ist, und Ronald Reng schwelgt in Erinnerungen an die Fussball-WM 2006.







