Den tödlichen Schüssen in einem Mutter-Kind-Heim im niedersächsischen Stade gingen offenbar eine Inobhutnahme eines Säuglings durch das Jugendamt sowie juristische Auseinandersetzungen der Eltern mit der Behörde und mit einer Klinik voraus. Ein 45-jähriger Mann aus der Nähe von Hannover hatte am Montag in der Einrichtung in Stade um sich geschossen und sechs Menschen getötet. Der Fall hatte bundesweite Reaktionen ausgelöst, Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zeigte sich „erschüttert bis ins Mark“.
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Den tödlichen Schüssen in Stade ging offenbar die Inobhutnahme des Babys durch das Jugendamt voraus. Zuvor soll ein Arzt den Verdacht geäußert haben, bei dem Kind könnte ein Schütteltrauma vorliegen.










