PfadnavigationHomeWissenschaftArchäologiePlötzlich hielt der elfjährige Charlie einen fast zwei Millionen Jahre alten Zahn in der HandStand: 16:57 UhrLesedauer: 2 MinutenDer elfjährige Charlie Orchard-Lisle stieß bei einem Familienspaziergang auf den außergewöhnlichen FundQuelle: SWNS/action pressEine Familie spaziert an einem Strand im englischen Küstendorf Suffolk. Plötzlich stößt der elfjährige Charlie auf einen besonderen Gegenstand am Boden. Der Fund entpuppt sich kurz darauf als archäologische Sensation – die erstaunlich gut erhalten ist.Die britische Familie Orchard-Lisle hatte bloß einen Spaziergang am Strand von East Lane in Bawdsey geplant. Während sie am Wasser entlang flanierten, machte der elfjährige Charlie Orchard-Lisle zufällig eine außergewöhnliche Entdeckung: Er stieß auf einen 1,8 Millionen Jahre alten, faustgroßen Zahn eines inzwischen ausgestorbenen Elefanten.„Wir gingen gerade spazieren und konnten dieses Ding an den plätschernden Wellen erkennen“, sagte die Mutter des Jungen, Eleanor, gegenüber dem britischen Nachrichtensender „South West News Service“. „Es muss etwas ganz Besonderes gewesen sein, denn es fiel uns beiden sofort ins Auge – wir merkten, dass es etwas anderes war, es hatte eine besondere Ausstrahlung“, sagte sie.Für Charlie selbst, aber auch für seine Eltern, soll der Fund ein einmaliges Erlebnis gewesen sein. „Wir sind einfach so spazieren gegangen, und zehn Minuten zuvor hatte mein Sohn Charlie noch gesagt, wie sehr er Elefanten liebt“, erzählt die Mutter gegenüber dem Sender. „Ich kann es nicht fassen, dass man etwas so Altes findet, das vor 1,8 Millionen Jahren existierte und dann einfach so am Strand angespült wird.“Der linke Backenzahn gehört zu einem Anancus Avernensis und ist etwa zehn Zentimeter breit. Dabei handelt es sich um einen ausgestorbenen Verwandten des afrikanischen Elefanten. Paläontologieprofessor Adrian Lister vom Naturhistorischen Museum in London schätzt, dass die Spezies vor etwa zwei Millionen Jahren lebte, wie das Nachrichtenportal „New York Post“ schreibt. Experten zufolge ist der Zahnschmelz noch gut erhalten. Es wird vermutet, dass der Zahn nach und nach an die Oberfläche kam. Denn der natürliche oder durch den Menschen beschleunigte Abtrag von Gestein und Boden hatte in der Vergangenheit regelmäßig Fossilien an den Red-Crag-Klippen der Region freigelegt. Die Red Crag-Klippen bilden eine geologische Formation, die sich entlang Teilen der englischen Ostküste erstreckt.
Archäologie: „Muss etwas ganz Besonderes sein“ – Elfjähriger findet 1,8 Millionen alten Zahn - WELT
Eine Familie spaziert an einem Strand im englischen Küstendorf Suffolk. Plötzlich stößt der elfjährige Charlie auf einen besonderen Gegenstand am Boden. Der Fund entpuppt sich kurz darauf als archäologische Sensation – die erstaunlich gut erhalten ist.






