Vodafone ändert ab dem 16. Juli seine Laufzeittarife: Sie bekommen deutlich mehr Datenvolumen und einen neuen Namen. Dafür entfällt allerdings die Möglichkeit, nicht verbrauchtes Datenvolumen in den Folgemonat zu übertragen. Die Änderungen gelten für Neuabschlüsse von Verträgen ab dem 16. Juli.
Vor allem beim Einstiegstarif, der künftig „Vodafone Mobil XS“ heißt, hat Vodafone kräftig Datenvolumen draufgeschlagen. Für monatlich 29,99 Euro gibt es künftig statt 7 GByte im Tarif „GigaMobil XS“ 15 Gigabyte. In den Tarifen S, M und L werden gegenüber vorher jeweils 20 Prozent mehr Datenvolumen dazugegeben. Dies bedeutet im Tarif „Vodafone Mobil S“ 30 statt 25 GByte, in „Vodafone Mobil M“ 60 statt 50 GByte und in „Vodafone Mobil L“ 120 statt 100 GByteXL“ bleibt es bei der Datenflatrate.
„GigaDepot“ wird ausgemustert
Das Haushalten mit Datenvolumen ist in den neuen Tarifen dagegen nicht mehr möglich. Manch ein Kunde dürfte in der Vergangenheit zum günstigeren Tarif gegriffen haben, weil er Monate mit hohem Datenverbrauch bei entsprechend mäßiger Nutzung durch Übriggebliebenes aus dem Vormonat ausgleichen konnte. Vodafone verkauft die Änderung als „Vereinfachung“ und hält ein „GigaDepot“ offenbar angesichts des durchweg erhöhten Datenvolumens in den Tarifen einfach nicht mehr für zeitgemäß. Ohne Datenübertrag könnte für manche Kunden der Anreiz steigen, eine größere Tarifstufe zu wählen. Wie eine Marktanalyse zu Smartphone-Tarifen zeigt, bieten die Netzbetreiber ohnehin bereits mehr Datenvolumen an, als die meisten Kunden tatsächlich verbrauchen.







